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Was SWISSAID bewegt

Beiträge

Was uns bewegt, was wir bewegen: Hier berichten wir über unsere Arbeit in der Schweiz und in den Partnerländern.

Wenn in der Schweiz über entwicklungspolitische Themen debattiert wird. Wenn Konzerne mit Sitz in der Schweiz Menschenrechte verletzen. Wenn es Erfolgsmeldungen aus unseren Partnerländern gibt. Wenn eine Lehrerin von ihren Erfahrungen beim Abzeichenverkauf erzählt. Über das, was SWISSAID tagtäglich bewegt: Darüber berichten wir hier.

Beiträge

  • El Niño verschärft die Nahrungsmittelkrise in den Ländern des Südens

    In vielen Ländern des Südens kann El Niño Dürren, Überschwemmungen und erhebliche Ernteausfälle verursachen und damit die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen gefährden. Die Teams von SWISSAID stellen bereits erste Auswirkungen fest und bereiten sich auf die kommenden Monate vor.

  • El Niño: Auswirkungen und Lösungsansätze für die Länder des Südens

    Sonja Tschirren,  Klimaexpertin bei SWISSAID, beleuchtet die Auswirkungen von El Niño auf die Landwirtschaft weltweit und erklärt, wie die Agrarökologie dazu beitragen kann, vorzubeugen und die Widerstandsfähigkeit der Länder des Südens zu stärken.

  • Neue Erkenntnisse zu Schweizer Hilfsprojekt aus der Nachkriegszeit

    Bund und Hilfswerke setzten 1951 und 1952 ein Projekt zur Umsiedlung von 2’446 «Donauschwaben»* um und verhalfen damit auch 16 SS-Angehörigen zur Ausreise nach Brasilien. Dies zeigt ein neues Buch des Historikers Peter Hug. SWISSAID stellt sich als Organisation mit historischer Verbindung zum Projekt ihrer Verantwortung und verurteilt die im Zuge der Umsiedlung begangenen Verfehlungen.

  • Zum Freihandelsabkommen mit Malaysia: «Saatgut ist keine Ware, sondern das Leben von Landwirt:innen»

    Das Freihandelsabkommens mit Malaysia gefährdet die Ernährungssouveränität von Bäuer:innen und wirft menschenrechtliche Bedenken auf. Im Rahmen einer breiten Allianz unterstützt SWISSAID die Einleitung eines Referendums gegen dieses Abkommen.

  • Keine EU-Gentechnik: Wir müssen die Landwirtschaft in der Schweiz schützen

    Die EU hat am 17. Juni 2026 eine Verordnung verabschiedet, die das Inverkehrbringen bestimmter Pflanzen zulässt, die mithilfe Neuer Genomischer Techniken (NGT) erzeugt wurden – ohne systematische Risikobewertung und ohne Kennzeichnungspflicht.

  • «Frauen sind die tragenden Säulen unserer Gemeinschaften»

    Ally Majidu Makundi ist Schülerin im Abschlussjahr an der «Ndwika Girls Secondary School» in Tansania. Die Zwanzigjährige erzählt von ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft, ihren Zielen und weshalb sie den Beruf der Bäuerin für Frauen zugänglicher machen möchte.

  • Wir messen Wirkung – weil wir uns verbessern wollen

    Eine transparente und ganzheitliche Dokumentation unserer Arbeit ist uns ein zentrales Anliegen. Datenexperte Lukas Reinhard erklärt, wie ­SWISSAID ihre Zahlen erhebt – und warum gutes Monitoring so wichtig ist.

  • «Solidarität ist, was uns trägt und stärkt»

    Die Frauengruppe Bibi Fatima in Indien wurde sogar für ihr aussergewöhnliches Engagement für die Artenvielfalt ausgezeichnet. Bibi Jan, Bäuerin und Gründungsmitglied dieser Gruppe, erzählt uns ihre Geschichte.

  • Warum Agrarökologie Frauen stärkt

    Agrarökologie ist nicht nur ein Schlüssel zu globaler Ernährungssicherheit: Sie macht Bäuerinnen auch unabhängiger, verleiht ihnen eine Stimme und sichert ihnen Zugang zu Land und Ressourcen. Warum das so ist, erklärt SWISAID Gender-Expertin Valentina Maggiulli.

  • Der Krieg im Iran gefährdet die Ernährungssicherheit im Globalen Süden

    Der Krieg im Iran und die Schliessung der Strasse von Hormus machen einmal mehr deutlich: Unser globales Agrarsystem ist enorm abhängig von fossilen Brennstoffen für die Produktion von Düngemitteln und Transport. Entsprechend ist es fragil: Die Ölknappheit wird den Hunger weltweit verschärfen, so auch in unseren Partnerländern.

  • Agrarökologie trifft auf digitale Technologie

    Die digitale Revolution macht sich auch in der Landwirtschaft bemerkbar. Ein neuer IPES-FOOD Bericht warnt: Innovation darf nicht auf Kosten von Umwelt und Mensch gehen. Ansätze, die Endnutzerinnen und -nutzer mitentwickeln, sind aber vielversprechend – wie beispielsweise ein SWISSAID Projekt zu digitaler Agrarökologie in Ecuador und Kolumbien.

  • Des membres de l'association El Convite Campesino en pleins travaux agroécologiques
    Des membres de l'association El Convite Campesino en pleins travaux agroécologiques

    Boyacá, Kolumbien: Wo die Jugend die agrarökologische Revolution anführt

    Im ländlichen Lateinamerika hat die Abwanderung junger Menschen in die Städte weite Gebiete entvölkert. Doch in Kolumbien zeigt sich ein umgekehrtes Bild: Mitten in den Bergen von Boyacá hat der Verein El Convite Campesino die Agrarökologie zu einem Akt des Widerstands und des Stolzes auserkoren.

  • Ein Jahr nach dem Erdbeben in Myanmar

    Das Erdbeben in Myanmar vom 28. März 2025 zerstörte Leben und Lebensgrundlagen vieler Menschen. Am Inle-See erzählen Überlebende von Verlust, Solidarität – und dem langen Weg zurück in den Alltag.

  • Unser Ansatz: Gemeinsam Ernährungssicherheit stärken

    Unsere Strategie 2025-2028 folgt einer grundlegenden Überzeugung: Die Lösungen entstehen mit den Menschen vor Ort. Erfahren Sie, wie wir uns für nachhaltige Ernährungssysteme einsetzen und so Hunger bekämpfen.

  • «Es ist wichtig gegen die Normalisierung von Gewalt vorzugehen»

    Mariana Córdoba, Leiterin des SWISSAID Koordinationsbüros in Kolumbien, erzählt im Interview über geschlechtsspezifische Gewalt im Land und zeigt, wie SWISSAID lokale Gemeinschaften darin unterstützt, diese zu verhindern und zu überwinden.

  • Gegen Gewalt an Frauen: Stimmen der Resilienz aus Kolumbien und Ecuador

    Im Rahmen der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» organisierten SWISSAID und das Zentrum für Geschlechterforschung der Uni Bern eine öffentliche Veranstaltung in Bern zum Thema Gewalt gegen Frauen in Kolumbien und Ecuador. Das Programm war vielfältig und spannend: Videoberichte, Ergebnisse einer Studie und eine Podiumsdiskussion mit Expertinnen, die sich mit den Ursachen von Gewalt, der Rolle von Frauenorganisationen und der Forschung befassten.

  • «Ihr seid ein Vorbild für Solidarität»

    «Wollten Sie schon als Kind Bundeskanzler werden?» Rund 40 Schülerinnen und Schüler, die am Abzeichenverkauf von SWISSAID teilgenommen hatten, trafen Bundeskanzler Viktor Rossi. Die Kinder konnten ihm Fragen stellen, bevor sie unter der Führung von SWISSAID-Präsident Fabian Molina das Bundeshaus besichtigten.

  • Regenerative Landwirtschaft: von Praktiken, Versprechen und Realitäten

    Die regenerative Landwirtschaft nimmt in öffentlichen Debatten zur Nachhaltigkeit immer mehr Platz ein. Grund genug, näher hinzuschauen. In einem Bericht setzt sich SWISSAID mit dem Ansatz auseinander und beleuchtet, was es damit auf sich hat und inwiefern er zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen kann.​

  • Der ungewöhnlichste Escape Room der Schweiz

    Im Oktober bietet sich die einmalige Gelegenheit, das verrückteste Escape Game der Schweiz mitzuerleben. Nachdem sich Politiker:innen, Fachleute und Kulturschaffende bereits ins Spiel wagten, sind Sie an der Reihe: Finden Sie vor Ort einen Weg aus der globalen Hungerkrise – oder lösen Sie unser Quiz und gewinnen Sie Wissen.

  • LBMA verschärft Goldstandard, aber SWISSAID fordert weitere Schritte

    29.9.2025 | Die London Bullion Market Association (LBMA) hat endlich die Standards verschärft und wird damit ab 2026 mehr Transparenz schaffen. SWISSAID konstatiert jedoch, dass die Veränderungen weiterhin ungenügend sind und das weitere Anpassungen nötig sind.

  • Hirse wieder im Menüplan – dank indischen Frauen

    Im indischen Bundesstaat Karnataka hat eine Gruppe von Frauen eine unglaubliche Herausforderung gemeistert: Sie haben die Produktion von Hirse, einem alten, dort längst vergessenen Getreide, wieder aufleben lassen. Dieses Partnerprojekt von SWISSAID wurde dieses Jahr mit dem renommierten «Equator Prize 2025» des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

  • «Im Kollektiv Grenzen sprengen»

    Frauen sind die treibende Kraft, wenn es um Ernährungssicherheit geht. Damit sie ihr volles Potenzial im Globalen Süden entfalten können, ist noch ein Stück Arbeit in Sachen Gleichberechtigung nötig. Und das funktioniert besser im Kollektiv als allein, sagt Valentina Maggiulli, Expertin  für Gleichberechtigung bei SWISSAID.

  • Agrarökologie: Mehr als «Gemüsegarten-Landwirtschaft»

    Die lokale und ressourcenschonende Agrarökologie ist eine Bodenbewirtschaftungsmethode, die widerstandsfähig gegenüber dem Klimawandel ist und die Abhängigkeit der Bäuerinnen und Bauern von chemischen Düngemitteln verringert. Dennoch steht sie nach wie vor im Schatten der industriellen Landwirtschaft. Francesco Ajena, Experte bei SWISSAID, ist überzeugt, dass die Agrarökologie als Hebel für einen Systemwandel dienen kann.

  • «Nothilfe kann dazu beitragen, dass Menschen ihre Heimat nicht verlassen müssen»

    Nothilfe ist in der aktuellen Weltlage wichtiger denn je. Das spürt SWISSAID in der täglichen Arbeit. Dabei setzen wir auf sofortige Hilfe, langfristige Lösungen und eine enge Zusammenarbeit vor Ort. Ein Interview mit Daniel Ott Fröhlicher, dem Nothilfe-Experten von SWISSAID.

  • Gold in Afrika: SWISSAID veröffentlicht länderbezogene Daten

    SWISSAID analysiert aktuell eine Fülle von Daten über den Goldsektor in jedem Land des Kontinents. Die Ergebnisse werden Land für Land publiziert und können auf der Website africangoldreport.org konsultiert werden.

  • «Für uns bleibt Geschlechtergerechtigkeit ein zentrales Anliegen»

    Geht es um Geschlechtergerechtigkeit, scheinen wir weltweit den Rückwärtsgang eingelegt zu haben. Politische Entscheidungen und tief verwurzelte kulturelle Traditionen erschweren Fortschritte enorm. Im Interview erklärt Daniele Polini, Themenverantwortlicher für Gender, wie SWISSAID in den verschiedenen Partnerländern dagegenhält und sich weiter für die Frauen einsetzt.

  • Resilienz in Krisenzeiten: Was uns die Covid-19 Pandemie über Ernährungssouveränität lehrt

    Zwischen 2020 und 2022 geriet die Welt mächtig ins Wanken. Für SWISSAID und ihre Partnerländer war die Covid-19 Pandemie nicht nur eine Gesundheitskrise: Sie offenbarte auch die Schwachstellen unsere globalen Ernährungssystems. Ein Rückblick auf eine Zeit, in der Solidarität und Agrarökologie im Kampf gegen den Hunger entscheidend waren.

  • Jahresrechnung 2024

    Am 5. Juni 2025 fand die Jahreskonferenz von SWISSAID statt. Bei dieser Gelegenheit wurde die Jahresrechnung von allen anwesenden Mitgliedern des Ausschusses und des Stiftungsrats genehmigt. Erfahren Sie hier mehr über die Ergebnisse und die Jahresrechnung 2024.

  • Hilfe zur Selbsthilfe 2.0

    Agrarökologie ist heute ein wissenschaftlich anerkannter und evidenzbasierter Ansatz im Kampf gegen Hunger. Kennen und schätzen gelernt hat SWISSAID die Methode vor Jahrzehnten dank unserer Partnerorganisationen im Globalen Süden. Dieser Austausch auf Augenhöhe war auch 2024 zentraler Punkt unserer Arbeit – den wir bis 2028 weiter ausbauen wollen.

  • Agrarökologie im Aufwind

    Agrarökologische Anbaumethoden sind entscheidend im Kampf gegen Hunger in den ärmsten Regionen der Welt. SWISSAID arbeitet seit Jahrzehnten mit dem nachhaltigen Ansatz – und wird 2024 wissenschaftlich darin bestärkt.

  • Editorial: Gegenwind

    Seit über 75 Jahren engagiert sich SWISSAID im Kampf gegen den Hunger. Vieles wurde erreicht – und doch weht derzeit ein rauer Wind. Lesen Sie das Editorial von Fabian Molina, Präsident von SWISSAID.

  • Kurskorrektur dringend nötig

    Globale Solidarität ist angesichts der zahlreichen Krisen wichtiger denn je. Und doch hat das Schweizer Parlament massive Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit beschlossen. Ein Rückblick auf das Jahr 2024 und eine Vision, wie der Kurs geändert werden kann – von Markus Allemann, Geschäftsleiter von SWISSAID.

  • Nach Erdbeben in Myanmar: Hilfe für betroffene Familien

    Nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar sind viele Menschen in grosser Not. Wir sind vor Ort und helfen betroffenen Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern.

  • Unser Saatgut ist in Gefahr. Wie können wir es schützen?

    Anlässlich der Veröffentlichung der Publikation «Unser Saatgut in Gefahr» lud SWISSAID am 24. April 2025 zu einem Webinar ein. Thematisiert wurde die zentrale Bedeutung von Saatgut für unsere Ernährungssysteme.

  • Unser Saatgut in Gefahr

    Die neue Publikation «Unser Saatgut in Gefahr», die von SWISSAID mitherausgegeben wird, ist ein Plädoyer für die essenzielle Rolle des bäuerlichen Saatguts in Bezug auf die Ernährungssicherheit und biologische Vielfalt. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, wie globale Konzerne weltweit Druck auf Bäuerinnen und Bauern ausüben, um ihr industrielles Saatgut zu vermarkten und lukrative Patente durchzusetzen. Zur Veröffentlichung der Publikation fand ein Webinar statt, in dem die wichtigsten Erkenntnisse sowie Möglichkeiten des Widerstands diskutiert wurden.

  • SWISSAID wird gezwungen, Nicaragua zu verlassen

    Die Regierung Nicaraguas hat am 28. März 2025 das Büro SWISSAID Nicaragua geschlossen. SWISSAID ist somit gezwungen, das Land zu verlassen und kann die Bevölkerung nicht weiter unterstützen, was wir als Organisation sehr bedauern. Zahlreichen anderen NGOs ist ebenfalls das Schicksal der Zwangsschliessung widerfahren.

  • Mädchen stärken, Zukunft bauen

    In keinem anderen Land werden so viele Kinder verheiratet wie in Indien. Eine, die dem tragischen Schicksal entkam, ist Shyamal Balaji Lohar. Dank der Unterstützung von SWISSAID kann sie heute zur Schule gehen. Ihr Traum: Krankenpflegerin werden und finanziell auf eigenen Beinen stehen.

  • Nicht mehr machtlos: «Ich sage furchtlos meine Meinung!»

    Für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau braucht es Schulungen in Führungsrollen. Nur dann können patriarchal geprägte Strukturen hinterfragt und aufgebrochen werden. Wie das funktioniert, zeigt eine der Erfolgsgeschichten aus fünf Jahren Gender-Projekt in Tansania.

  • Neue Konzernverantwortungsinitiative lanciert

    Eine neue Initiative für Konzernverantwortung wurde lanciert. Ziel: Die Schweiz soll über eine Gesetzgebung verfügen, die mit derjenigen der EU übereinstimmt.

  • Saatgut – eine unterschätzte Macht

    20.01.2025 | Ab dem 23. Januar 2025 lädt SWISSAID Zürich in Zusammenarbeit mit der Public Eye Regionalgruppe zur Wanderausstellung zum Thema Saatgut ein. Die Ausstellung wird von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

  • Zewo-Zertifizierung 2024

    15.01.2025 | 1949 erhielt SWISSAID erstmals das Zewo-Gütesiegel, das nun, wie alle 5 Jahre, wieder genehmigt wurde.

  • Massive Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit

    Seit vergangenem Frühling zeichneten sich Kürzungen in der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ab. Nach einem langen politischen Prozess hat das Parlament in dieser Wintersession nun massive Kürzungen beschlossen. Dies bedeutet einen herben Schlag für die Menschen im Globalen Süden.

     

  • Viola Amherd: «Euer Engagement ist ein Zeichen von Mut und Menschlichkeit»

    29.11.2024| Bundespräsidentin Viola Amherd hat 47 Schülerinnen und Schüler, die am Abzeichenverkauf teilnehmen, empfangen. Davor führte SWISSAID-Präsident Fabian Molina die Kinder durchs Bundeshaus.

  • Ausnahmezustand in Kolumbien

    15.11.2024 | Sintflutartige Regenfälle haben die Region Chocó an der kolumbianischen Pazifikküste in eine schwere humanitäre Krise gestürzt. Zehntausende Familien, darunter auch Begünstigte von SWISSAID-Projekten, sind schwer betroffen.

  • Kolumbien setzt auf Agrarökologie

    Kolumbien ist der internationalen Koalition für Agrarökologie beigetreten. Mit diesem klaren Bekenntnis zur Agrarökologie läutet Kolumbien eine umfassende Transformation seiner Agrarsysteme ein und ebnet den Weg für eine nachhaltigere Landwirtschaft. SWISSAID hat diesen Prozess begleitet und unterstützt.

  • Studie bestätigt: Agrarökologie wirkt gegen den Hunger

    Die Sufosec-Allianz, der auch SWISSAID angehört, veröffentlichte ihren Ernährungsbericht «Nachhaltige Ernährung beginnt lokal». Basierend auf Daten von etwa 125’000 Haushalten liefert er wissenschaftliche Belege für die Bedeutung der Agrarökologie im Kampf gegen den Hunger.

  • Agrarökologie in Tansania: Forschung zeigt positive Effekte

    In Tansania kämpfen Kleinbauernfamilien täglich mit den Auswirkungen des Klimawandels. Hunger und Armut sind weit verbreitet. Doch inmitten dieser Herausforderungen gibt es Hoffnung: Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass agrarökologische Praktiken, unterstützt durch innovative Apps, einen bedeutenden Unterschied machen können. Ein Einblick in die tansanische Feldforschung.

  • Zweiter globaler Ernährungsbericht: Präsentation und Diskussion

    14.10.2024 | Die Allianz für nachhaltige Ernährungssysteme (Sufosec) hat am 14. Oktober ihren zweiten Bericht zum Stand der Ernährungssituation und Agrarökologie vorgestellt. Zu diesem Anlass organisierten ihre sechs Mitglieds-Organisationen, darunter SWISSAID, eine Veranstaltung im Politforum in Bern.

  • Macht und Markt – Wer entscheidet über unser Essen?

    Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober 2024 ist SWISSAID Mitorganisatorin einer Veranstaltung in Bern zum Thema Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt der Diskussion: Wer entscheidet über unser Essen? Thematisiert werden Herkunft, Produktionsmethoden und wie die Grosskonzerne über den Inhalt auf unserem Teller mitbestimmen. Mit dabei ist unser Saatgut-Experte Simon Degelo.

  • Es braucht Durchhaltevermögen, um Abzeichen zu verkaufen

    12.09.2024 | Wer Abzeichen verkaufen will, braucht Durchhaltevermögen. Christine Beck, Lehrerin an der Schule Steigerhubel in Bern, kann ein Lied davon singen. Nachdem sie als Kind selbst Abzeichen verkauft hat, begleitet sie nun ihre Klasse zu den Passantinnen und Passanten und entdeckt, wie viel Gutes der Verkauf bringt. Sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Menschen im Süden.

  • Mit den Preisen steigt der Hunger

    Krisen, Klimawandel und die Konzentration der Märkte treiben die Lebensmittelpreise in die Höhe. Im Tschad beispielsweise kostet das Kilo Reis heute doppelt so viel wie vor einem Jahr. Ähnlich sieht es in Indien und Myanmar aus. Der Weg aus dem Hunger führt über eine lokale, nachhaltige Landwirtschaft.

  • Gentechnik ist keine Lösung – nur Saatgutvielfalt wirkt gegen Hunger

    Gentechnik wird oft als Lösung gegen den Hunger in der Welt propagiert, bringt aber nur noch mehr Patente und Marktmacht für die Agrarkonzerne. Kleinbauern und Kleinbäuerinnen haben durch Saatgutvielfalt und Agrarökologie viel bessere Chancen auf Ernährungssouveränität.

  • Podium: Zukunft der Agrarökologie

    14.8.2024 | Am 28. August 2024 lädt SWISSAID Zürich im Rahmen der Alliance Sud- Kampagne #MehrSolidaritätJetzt ein, mit Experten aus verschiedenen Bereichen zur Zukunft der Agrarökologie zu diskutieren.

  • Abschied einer engagierten und hingebungsvollen Co-Präsidentin

    10.06.2024 | Mit der Generalversammlung von SWISSAID endete auch die reguläre Amtszeit von Bastienne Joerchel als Co-Präsidentin von SWISSAID. Der vorherige Co-Präsident Fabian Molina übernimmt das Präsidium der Stiftung nun allein.

  • UNO wirft der Schweiz vor, das Recht auf Nahrung zu gefährden

    Der UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, weist auf ein zentrales Problem hin:  Die Forderungen der Schweiz und anderer Länder bedrohen die bäuerlichen Saatgutsysteme in den Ländern des Südens, die für die Ernährungssicherheit entscheidend sind. 

  • Die Vision, die uns leitet

    Nicht mehr Aufbauhilfe und Waisenkinder im Nachkriegseuropa sind unser Fokus, sondern die klimabedingten Krisen und die Anpassungshilfe für Kleinbäuerinnen und -bauern in unseren neun Ländern rund um den Globus. In der Misere und der Dringlichkeit von damals steckt das Erbgut, das wir bis heute pflegen und leben. Ein Rückblick auf das Jahr 2023 von Markus Allemann, Geschäftsführer von SWISSAID.

  • Blick in unsere Länder

    Als Expertin in den Bereichen Agrarökologie und Gleichstellung arbeitet SWISSAID in neun Ländern. Vor Ort und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnerinnen fördern wir Initiativen von Menschen, die selbstständig einen Ausweg aus der Armut suchen.

  • Editorial: Mehr Solidarität jetzt!

    2023 war erneut ein sehr bewegtes Jahr. Einerseits durften wir auf dem Berner Hausberg Gurten unser 75-Jahr-Jubiläum im Einsatz gegen Armut und Hunger feiern und gemeinsam auf die zahlreichen Erfolge dieser bewegten Zeit zurückblicken. Andererseits haben sich die Krisen im Globalen Süden erneut zugespitzt. Das Editorial von Bastienne Joerchel und Fabian Molina, Co-Präsidenten von SWISSAID.

  • Jahresrechnung 2023

    2023 setzte SWISSAID das Wachstum der Mittelzugänge aus Spenden und Projekt­beiträgen erfolgreich fort und diversifizierte gleichzeitig die Finanzierung weiter. Mit überzeugenden Projekten und Programmen konnten neue Partnerschaften mit Stiftungen eingegangen und Mittel von Staaten dazugewonnen werden. Gegenüber dem Vorjahr erreichten wir einen Zuwachs von 10 Prozent.

  • In der Not helfen – Demokratie fördern

    Politische Krisen und der Klimawandel haben den Hunger im Tschad und im Niger verschärft. Deshalb hat SWISSAID auch 2023 Nothilfe geleistet, um das schlimmste Elend zu lindern und um die jahrelange Aufbauarbeit im Land nicht zu gefährden.

  • Mit alten Sorten den Hunger bekämpfen

    Die Biodiversität ist in Gefahr: Von ursprünglich 6’500 Pflanzenarten werden heute noch deren 150 angebaut. Unter diesem Verlust leiden Mensch und Umwelt. Kleinbauern, Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen sind gemeinsam mit SWISSAID daran, alte Sorten zu neuem Leben zu erwecken. Damit ebnen wir den Weg hin zu mehr Ernährungssicherheit.

  • Wie können wir in Kriegszeiten Hunger nachhaltig bekämpfen?

    Der Konflikt in der Ukraine beeinträchtigte das globale Ernährungssystem – was bis heute in Afrika und Asien spürbar ist. Bei SWISSAID verbinden wir Nothilfe mit nachhaltigen Lösungen vor Ort, um diese Abhängigkeit zu überwinden.

  • Dem afrikanischen Gold auf der Spur

    30.5.24 | Laut der neuen wegweisenden Studie von SWISSAID werden in Afrika jährlich zwischen 321 und 474 Tonnen handwerklich gewonnenes Gold produziert, ohne dass es deklariert wird. Allein im Jahr 2022 wurden mindestens 435 Tonnen Gold aus dem afrikanischen Kontinent geschmuggelt. Viel Geld, das afrikanischen Staaten verloren geht. Der Mangel an staatlicher Kontrolle widerspiegelt weitere Probleme: Korruption, Finanzierung von bewaffneten Konflikten und Menschenrechtsverletzungen.

  • Nothilfe nach verheerenden Überschwemmungen in Tansania

    Der Zyklon, der Anfang Mai über Ostafrika hinwegfegte, verursachte schwere Überschwemmungen. Rund 5’000 Menschen sind in unseren Projektgebieten in Tansania betroffen. SWISSAID ist vor Ort aktiv und leistet den Menschen Nothilfe. Wir verteilen Lebensmittel, Saatgut und Werkzeuge für den Wiederaufbau von Fischteichen, Feldern und Häusern.

  • Herausforderungen und Chancen der Agrarökologie

    Für SWISSAID ist die Agrarökologie die nachhaltige Lösung zur Verbesserung der Ernährungssicherheit. Auch wenn die Rahmenbedingungen weltweit unterschiedlich sind, sind die Schwierigkeiten der Bauern und die Folgen der Klimaerwärmung überall spürbar. Verschiedene Referentinnen und Referenten aus dem Norden, dem Süden und der ganzen Welt teilen ihre Visionen. Im Kampf gegen den Hunger.

  • Das Ende des Krieges bedeutet nicht automatisch Frieden

    25.4.2024 | Eine Delegation von Parlamentarier:innen hat in Kolumbien Projekte von SWISSAID in Augenschein genommen. Die Stiftung setzt sich für den Friedensprozess «Paz Total» ein. Einige Erfolge konnten schon erzielt werden, doch der Weg ist noch lange und steinig.

  • Agrarökologie – eine Antwort auf den Zorn der Bauern und Bäuerinnen?

    Am 25. April 2024 um 12.30 Uhr sprechen wir in einer Online-Diskussion über die Herausforderungen, denen sich Bäuerinnen und Bauern gegenübersehen und diskutieren Lösungsansätze, die die Agrarökologie bietet. Es erwarten Sie ein spannender Perspektivenwechsel und einen Austausch über Erfahrungen in der Schweiz und im Globalen Süden, sowie Einblicke, wie nachhaltige Ernährungssysteme entwickelt werden können.

  • «Verbote schaden dem Globalen Süden am meisten»

    Der Handel mit Gold betrifft Hunderte Millionen Menschen. Von der Gewinnung über die Verarbeitung bis zum Verkauf und Import ist das Edelmetall in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Marc Ummel, Goldexperte bei SWISSAID, äussert seine Zweifel an der Ethik in diesem Bereich und spricht über Verbesserungen, die erforderlich sind.

  • Unser Engagement und unsere Erfahrung für mehr Verantwortung

    SWISSAID engagiert sich für einen verantwortungsvolleren Rohstoffsektor. Dieses Ziel verfolgen wir sowohl in den Ländern des Südens, die reiche Edelmetallvorkommen haben, als auch in den Ländern des Nordens, die die grössten Rohstoffexporteure sind.

  • Die Agrarökologie, unsere Kernkompetenz

    Agrarökologie steckt in all unseren Projekten drin. Sie ist das Fundament unserer Arbeit. Der vielschichtige Ansatz der Agrarökologie basiert auf natürlichen Kreisläufen, schont die Ressourcen und verringert die Abhängigkeit von externen Faktoren wie chemischen Düngemitteln. Zudem stärkt die Anbauweise den Boden – und schützt so vor Stürmen, Starkregen oder Dürrezeiten. Wir sind überzeugt: Die Agrarökologie schafft nachweislich nachhaltige und gerechte Lösungen, um den Hunger dauerhaft überwinden zu können.

  • JA zum Klimafonds: für eine ambitionierte und gerechte Klimapolitik in der Schweiz

    Mehr Klimagerechtigkeit: Stimmen Sie JA beim Klimafonds am 8. März. Mit Energiewende und Klimaanpassungen kann die Schweiz die Bevölkerung und jene schützen, die am stärksten betroffen sind.

  • Andreas Blum: Ein Plädoyer für Solidarität statt Rentabilität

    31.1.24 | SWISSAID bekundet ihr Beileid zum Tod von Andreas Blum (21.2.1938 – 26.1.2024): Direktor von Schweizer Radio DRS, Schauspieler, Politiker und ehemaliger Präsident von SWISSAID.

  • «Euer Engagement ist enorm wichtig und verdient grossen Respekt.»

    15.12.2023 | Zwei Schulklassen, die dieses Jahr SWISSAID-Abzeichen verkauft haben, durften als Dankeschön für ihr Engagement das Bundeshaus besuchen. Fabian Molina, Co-Präsident von SWISSAID, führte die Klassen durch das weitläufige Gebäude und stellte sich den vielseitigen Fragen der Schüler:innen.

  • Nein zu Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit!

    29.11.23 | Mit der Kampagne #MehrSolidaritätJetzt fordert SWISSAID mit Alliance Sud und andere Organisationen, dass die Schweiz ihre Entwicklungszusammenarbeit verstärkt und dass die Unterstützung der Ukraine aus einem eigenen Fonds finanziert wird.

  • Tierische Wege raus aus dem Hunger

    Ziegen sind im Tschad eine wichtige Stütze in vielen SWISSAID-Projekten. Sie liefern den Kleinbauernfamilien im Globalen Süden nicht nur vitaminreiche Nahrung, ihr Dung bringt auch bessere Ernte. Und damit vielen die Unabhängigkeit.

  • «Es ist entscheidend, dass wir uns vielfältig ernähren.»

    16.10.23 | Der Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ist noch lange nicht für alle Menschen selbstverständlich. In einem Interview erklärt Kavita Gandhi, Leiterin des SWISSAID-Koordinationsbüros in Indien, warum Agrobiodiversität angesichts des Klimawandels besonders wichtig ist, um den Hunger zu bekämpfen.

  • Agrobiodiversität auf dem Teller

    Was bedeutet Agrobiodiversität? Warum wird sie für das globale Ernährungssystem immer wichtiger? Und wie wirkt sie der globalen Erwärmung entgegen? Diese und andere Fragen beantwortet die Broschüre «Agrobiodiversität auf dem Teller», die anlässlich des Welternährungstags publiziert wurde.

  • Die Agrarökologie – die Lösung gegen Hunger

    In der fünften Episode des Podcast «Hungrig auf Lösungen» geht es um die Agrarökologie. Sie ist ein vielversprechender Ansatz in der Landwirtschaft, nicht nur um die Umwelt zu schonen, sondern auch um den Hunger erfolgreich zu bekämpfen.

  • SLAPP-Klagen: Wachsende Bedrohung für NGOs und Medienschaffende

    5.10.23 | Der juristische Druck auf NGOs und investigativen Journalismus nimmt stetig zu. Internationale Konzerne und Oligarchen drohen mit Klagen oder eröffnen solche, um Ermittlungen gegen sie zu stoppen. SWISSAID ist direkt betroffen: Seit der Veröffentlichung eines Berichts über den Handel von industriell hergestelltem Gold in Afrika befinden wir uns in einem Rechtsstreit.

  • SWISSAID-Bericht sorgt für mehr Transparenz im Goldsektor

    2.10.23 | Es ist ein Durchbruch in Sachen Transparenz im Goldsektor: Die 33 Bergbauunternehmen, die dem World Gold Council (WGC) angehören, werden künftig die Identität ihrer Partnerraffinerien und deren Standorte offenlegen, und zwar mindestens einmal pro Jahr. Diese Ankündigung freut SWISSAID sehr. Wir hatten diese Empfehlung unter anderem in einer im März 2023 veröffentlichten Studie formuliert.

  • Mit Agrarökologie gegen Hunger und Klimawandel

    26.9.23 | Hunger, Klimawandel und Agrarökologie sind unsere Kernthemen. Im Oktober beleuchten wir diese in Form von Veranstaltungen, Foren, Treffen und Publikationen vertiefter und machen uns in der ganzen Schweiz stark für eine nachhaltige und soziale Landwirtschaft. Viele Anlässe finden im Rahmen der «Tage der Agrarökologie statt». Ein Überblick.

  • (Über-)Leben mit dem Klimawandel

    Hitze, Überschwemmungen, Versandung: Die Folgen der Klimakrise sind auf dem afrikanischen Kontinent besonders stark zu spüren. Das treibt Millionen Menschen in Armut und Flucht. Wie die Arbeit von SWISSAID gemeinsam mit der Bevölkerung lokal Hoffnung schafft.

  • Die Klimakrise – der Brandbeschleuniger für den Hunger

    Die Folgen des Klimawandels zeigen sich in Form von Dürren und Überschwemmungen, die zu Ernteausfällen führen und das bereits bestehende Hungerproblem verschärfen. Besonders stark betroffen sind dabei die Menschen in den Ländern des Globalen Südens. In dieser Podcast-Episode erfahren Sie, wie sie dabei unterstützt werden können, ihre landwirtschaftliche Produktion besser an die sich ändernden klimatischen Bedingungen anzupassen.

  • Warum müssen Menschen Hunger leiden?

    Vor acht Jahren wurde mit der Agenda 2030 der global geltende Rahmen für die nationalen und internationalen Bemühungen zur gemeinsamen Lösung der grossen Herausforderungen der Welt gebildet. Darunter auch das Ziel Nummer 2 «Zero Hunger – Kein Hunger».  Trotzdem leiden heute mehr Menschen Hunger denn je. Wie ist das möglich und was kann man dagegen tun?  

  • Dank Agrarökologie widerstandsfähiger gegen die Klimakrise

    In Tansania setzt SWISSAID auf agrarökologische Methoden, um die Lebensbedingungen der Kleinbauernfamilien zu verbessern. Dank lokaler Materialien und Biopestiziden konnten die Bäuerinnen und Bauern ihre Ernten verbessern und so ihr Einkommen steigern. Frauen profitieren von mehr Anerkennung und wirtschaftlichen Vorteilen.

  • Gold – Fluch oder Segen für den Welthunger?

    Durch Goldminen entstehen einerseits Arbeitsplätze – weltweit für über 100 Millionen Menschen – aber oft werden auch kriegerische Konflikte finanziert, die Umwelt zerstört und Menschenrechte verletzt. In dieser Podcast-Episode beleuchten wir die Rolle der Schweiz im Goldhandel und zeigen auf, was getan werden müsste für mehr Fairness, beispielsweise in Tanzania.

  • Bleiben, auch in schwierigen Zeiten

    Trotz der angespannten Situation in Myanmar, setzt SWISSAID ihre Entwicklungsprojekte zur Förderung der Agrarökologie und zur Stärkung der Frauen fort. Das Ziel bleibt dasselbe: Hilfe für die Menschen zu leisten, die sie am dringendsten benötigen. Daniele Polini, Programmverantwortlicher für Myanmar, erklärt wo das Land steht und berichtet über den Fortschritt der Projekte.

  • Wenn Frauen mitreden, sinkt der Hunger

    Frauen leiden am meisten Hunger, weil sie Männern und Kindern beim Essen den Vortritt lassen. Sie sind es aber auch, die wesentlich zur Reduktion von Hunger beitragen, wenn ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wird: Frauen brauchen Zugang zu Land, eine Ausbildung und ein Recht auf Mitsprache. Zu Wort kommen Daniele Polini, Experte für Gender und Sneha Giridhari von SWISSAID Indien.

  • Nachhaltig gegen den Hunger

    In Ländern wie dem Tschad gehört das Land per Gesetz nur den Männern. Unverheiratete, geschiedene und verwitwete Frauen können Anbauflächen nur pachten oder kleine Parzellen bepflanzen, die zu ihren Häusern gehören. Beides führt dazu, dass sie sich und ihre Kinder nicht ausreichend ernähren können. Die Agrarökologieprojekte von SWISSAID fördern zugleich die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen und damit Geschlechtergleichheit.

  • SWISSAID Tansania: Zwei Fragen an Betty Malaki

    Anlässlich unseres 75-jährigen Jubiläums haben wir die SWISSAID-Ländervertreter:innen in unseren verschiedenen Partnerländern befragt, um mehr darüber zu erfahren, welche Veränderungen die SWISSAID-Projekte im Land bewirken, vor welchen Herausforderungen die Koordinationsbüros stehen und wie ihr Ausblick in die Zukunft ist. Erfahren Sie hier mehr von Betty Malaki, Leiterin des Koordinationsbüros von SWISSAID Tansania.

  • Der lange Schatten des Ukraine-Krieges

    Im Februar 2022 geschah das, was viele für unmöglich gehalten hatten: In Europa brach ein Krieg aus. Der russische Angriff hatte nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Ukraine, sondern verschärfte auch den Hunger in der Welt. Mit einer Kombination aus Nothilfe und langfristiger Unterstützung versucht SWISSAID, eine krisenresistentere Landwirtschaft zu entwickeln.

  • Rückblick: Mit unseren Taten im Plus

    Sparsamkeit, Effizienz und Vertrauen – das ist seit 75 Jahren die Zauberformel von SWISSAID. Ein Rückblick auf das Jahr 2022 von Markus Allemann, Geschäftsführer von SWISSAID, anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2022.

  • Editorial: Unseren Weg fortsetzen

    Der Hunger breitet sich aus. Dies ist die unglückliche Erkenntnis aus den Echos der Feldmitarbeiter sowie der Sufosec-Studie. Klimakrise, die Folgen von Covid-19 und der Krieg in der Ukraine machen den Menschen das Leben schwer. Lesen Sie das Editorial von Bastienne Joerchel und Fabian Molina, Co-Präsidenten von SWISSAID, zum Jahresbericht 2022.

  • SWISSAID sagt JA zum Klimaschutzgesetz

    SWISSAID unterstützt das Klimaschutzgesetz. Die armen Länder im Süden sind den Folgen der Klimaerwärmung besonders stark ausgesetzt: Die dort immer häufiger auftretenden Dürren und heftigen Regenfälle erschweren die ohnehin schon prekären Lebensbedingungen der Menschen. Mit einem JA am 18. Juni verpflichtet sich die Schweiz, bis 2050 das Netto-Null-Emissionsziel zu erreichen und macht damit einen Schritt hin zu mehr Klimagerechtigkeit.

  • Vielfältiges Saatgut für die Zukunft

    Die Klimaerwärmung verschärft das Hungerproblem. Am stärksten betroffen sind die Länder der Tropen, aber auch die Schweiz muss sich in der Landwirtschaft den klimatischen Veränderungen anpassen. Dabei könnte uns das robuste Saatgut der Bäuerinnen und Bauern im Süden helfen. Unser Experte für Saatgut und Biodiversität, Simon Degelo, erklärt wie.

  • Unsere Arbeit, unsere Expertise, unsere Erfahrung

    Bäuerliches Saatgut ist für den Erhalt der Artenvielfalt von entscheidender Bedeutung. SWISSAID setzt sich auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für den Erhalt des Saatguts ein. Dies geschieht durch eine dreifache Arbeit: Anwaltschaft, Unterstützung von Bauernfamilien und Beschaffung von Saatgut.

  • Licht im Dunkeln: Über den Handel von industriell hergestelltem Gold in Afrika 

    30.03.2023 | Viele Raffinerien verstecken sich hinter Geschäftsgeheimnissen, wenn sie nach der Herkunft des von ihnen verarbeiteten Goldes gefragt werden. SWISSAID ist es jedoch gelungen, mehr als 140 Geschäftsbeziehungen zwischen afrikanischen Industriegoldminen und Raffinerien aufzudecken. Der minutiös recherchierte Bericht ist ein Plädoyer für mehr Transparenz rund um industriell hergestelltes Gold.

  • IPCC-Bericht: Die Welt muss handeln – jetzt

    Der neuste Bericht des Weltklimarats mahnt zu sofortigem Handeln auf. Er unterstreicht, dass Klimarisiken und deren Auswirkungen früher eintreten und grösser sind als zuvor angenommen. Am 18. Juni haben wir die Chance, mit einem Ja zum Klimaschutzgesetz die Schweiz auf Klimakurs zu bringen.

  • Mit Fachwissen und Engagement der Klimakrise die Stirn bieten

    SWISSAID setzt sich dafür ein, dass die Schweiz ihren hohen Pro-Kopf-Ausstoss an CO2 weiter reduziert und dass sie das Emissionsziel netto-null proaktiv angeht. Als reiches und innovatives Land könnte die Schweiz in dieser Thematik als leuchtendes Beispiel vorangehen und dadurch für die Klimagerechtigkeit ein deutliches Zeichen setzen.

  • Klimawandel: Die wenigsten können genügend ernten

    Die industrialisierten Länder treiben den Klimawandel an. Leiden tut der Globale Süden. Besonders stark betroffen ist Niger. Sonja Tschirren, Klimaexpertin von SWISSAID, sagt im Interview, warum das so ist, wie düster die Aussichten sind und welche Verantwortung die Schweiz übernehmen muss.

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