Die Bedingungen für Kleinbauernfamilien im zentralen Andenhochland Ecuadors sind rau. Die Klimakrise erschwert das Leben der Ärmsten zusätzlich.

Auf 2'000 bis 3'200 Metern über Meer haben es Kleinbauernfamilien schwer. Das wenige Land, oftmals von Frauen bewirtschaftet, gibt kaum genügend her, um zu überleben. Agroökologische Produktion, Trink- und Bewässerungsanlagen sowie der Schutz der hochandinen Graslandschaften helfen aus der Misere – und bringen Hoffnung in Zeiten der Klimakrise. SWISSAID unterstützt die Landbevölkerung ausserdem darin, ihre Rechte gegenüber dem Staat einzufordern.

Die Fakten

Im Land seit:
1978
Tätig in:
Bolívar, Chimborazo, Cotopaxi, Tungurahua
Rang im Human Development Index:
85 von 189
Laufende Projekte:
7
Jahresbudget:
1.13 Mio CHF

Die Ziele

  • Dorfgemeinschaften konstruieren, unterhalten und verwalten Trink- und Bewässerungsanlagen gemeinschaftlich.
  • Kleinbauernfamilien bilden sich in der agroökologische Landwirtschaft weiter und vermarkten ihre Produkte auf agroökologischen Märkten.
  • Die Landbevölkerung wird darin bestärkt, ihre Interessen gegenüber der Lokalregierung und staatlichen Instanzen zu vertreten und Rechte einzufordern.

SWISSAID wird sich 2021 aus Ecuador zurückziehen. Der Abschied stellt für alle Projektbeteiligte eine Herausforderung dar, ermöglicht aber, die knappen Mittel dort zu investieren, wo sie dringender benötigt werden.