SWISSAID im

Niger

Die Bevölkerung von Niger steht vor grossen Herausforderungen: ländliche Armut, chronische Ernährungsunsicherheit und die Folgen des Klimawandels prägen den Alltag vieler Familien. Viele haben nur begrenzten Zugang zu Trinkwasser und ausgelaugte Böden erschweren den Anbau von Lebensmitteln. Dürren und andere wiederkehrende Klimakrisen verschärfen die Lage zusätzlich. Vor diesem Hintergrund arbeitet SWISSAID mit lokalen Partnerorganisationen, um die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Wir unterstützen besonders verletzliche Gemeinschaften dabei, ihre Resilienz, ihre Ernährungssicherheit und ihre wirtschaftlichen Chancen langfristig zu stärken – mit Fokus auf Agrarökologie, Zugang zu Wasser, Bildung und Gleichstellung.

Die Fakten

Im Land seit:
1974
Tätig in:
Dosso, Tillabéry
Rang im Human Development Index:
188 von 191
Laufende Projekte:
5
Begünstigte:
114’185 direkt Begünstigte, 380’617 indirekt Begünstigte

Die Ziele

  • Ein agrarökologischer Wandel der Ernährungssysteme: Wir unterstützten die lokalen Gemeinden dabei, auf agrarökologische Methoden umzustellen und ihren Marktzugang zu verbessern. Damit können sie ihre Ernährung langfristig sichern.
  • Geschlechtergleichheit und Selbstbestimmung: Wir setzen uns für die Gleichstellung der Geschlechter und gegen geschlechtsspezifische Gewalt ein. Frauen und Jugendliche erwerben Führungsqualitäten, stärken ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und bauen lokale Netzwerke auf.
  • Lokale Entwicklung und Akteure: Wir fördern Ausbildungsmöglichkeiten, ermutigen zur politischen Partizipation und unterstützen lokale Partnerorganisationen.
  • Höhere Krisenfestigkeit: Wir kombinieren Nothilfe, Katastrophenvorsorge und einen verbesserten Zugang zu Wasser, Hygiene und sanitären Anlagen (WASH), damit die Gemeinschaften Krisen besser bewältigen können.
  • Nachhaltige Ressourcennutzung: Wir setzen uns ein für eine verantwortungsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen durch besseren Zugang, strengere Kontrollen und mehr Transparenz – besonders in Gebieten, die von extraktiven Industrien und Klimawandel beeinträchtigt sind.

Das Landesprogramm Niger wird durch den Programmbeitrag der DEZA mitfinanziert.