«Die Nothilfe von SWISSAID ist ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft», bezeugt Daw Aye Po, die nur einen Steinwurf entfernt vom Inle-See wohnt.

Als Myanmar am 28. März 2025 von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, war sie gerade auf dem Feld und kümmerte sich um ihre Ernte. Das Beben der Stärke 7,7 forderte über 3’500 Todesopfer und mehr als 5’000 Verletzte. Wichtige Infrastruktur wie Häuser, Strassen und Brücken wurde zerstört.
Unzählige Menschen wurden von einem Moment auf den anderen aus ihrem Alltag gerissen – so auch Daw Aye Po. Das Geräusch der bebenden Erde übertraf alles, was sie sich bis dahin hätte vorstellen können. Als sie zu ihrem Haus zurückkehrte, war die Zerstörung überwältigend und all ihr Besitz verloren. Doch in kürzester Zeit erhielt sie Unterstützung. Ihre Familie gehört zu den 10’000 Haushalten, die von SWISSAID Nahrungsmittel für einen Monat erhalten haben. Im Süden von Shan, eine der am schlimmsten betroffenen Regionen, wurden zudem 1459 Haushalte mit Küchenutensilien und 747 Haushalte mit Hygienekits versorgt sowie 672 Familien beim Aufbau von temporären Unterkünften unterstützt.

Auch Daw Htay Htay Win, eine dreifache Mutter, sagt: «Wir hatten die Hoffnung verloren, aber die Helfenden haben uns Freude gebracht.»
Sie spricht von den Freiwilligen, die sich für die Partnerorganisationen von SWISSAID engagieren. Deren Arbeit geht über das Verteilen von Gütern hinaus: Sie hören zu, trösten und schaffen so ein Gefühl der Zusammengehörigkeit in den betroffenen Gemeinschaften.

