Es ist unausweichlich, dass der Klimawandel einen dauerhaften Einfluss auf unser Leben und das zukünftiger Generationen haben wird. Seit 1850 ist die durchschnittliche weltweite Temperatur um 1,1 Grad Celsius gestiegen, was hauptsächlich auf unsere Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist. Diese entstehen unter anderem durch die Verbrennung von Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Braunkohle zur Gewinnung von elektrischem Strom, Wärmeenergie und Treibstoffen. Auch die Fertigung von Beton, Stahl und diversen Industrieprodukten tragen erheblich zum Anstieg der Treibhausemissionen bei.
Mit den heutigen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen müssen wir bis Ende dieses Jahrhunderts mit einer Erderwärmung von 2,6 bis 2,9 Grad rechnen. Die Wahrscheinlichkeit für Extremwetterereignisse, wie Hitzewellen, Dürren und Flutkatastrophen wird dadurch drastisch ansteigen. Bei der aktuellen Entwicklung wird sich die Erde bereits gegen 2030 um 1,5 Grad erwärmen – zehn Jahre früher als noch im Jahr 2018 prognostiziert wurde (Emissions Gap Report 2023 der UN).