Der Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ist noch lange nicht für alle Menschen selbstverständlich. Weltweit leiden 735 Millionen Menschen an Hunger, das sind 10 Prozent der Weltbevölkerung. Gründe dafür sind die Folgen der Covid-19-Pandemie, Konflikte wie der Krieg in der Ukraine sowie die immer häufiger auftretenden Wetterextreme.
Besonders am heutigen Welternährungstag rückt das Thema Klima in den Fokus, denn die globale Erwärmung verschärft den Hunger in der Welt. Um in Zeiten der Klimakrise eine gesunde Ernährung zu gewährleisten, haben wir die Broschüre «Agrobiodiversität auf dem Teller» veröffentlich. Im Interview erklärt Kavita Gandhi, Leiterin des SWISSAID-Koordinationsbüros in Indien, warum die Agrobiodiversität im Zusammenhang mit dem Klimawandel besonders wichtig ist.

Kavita Gandhi, welche Klimaveränderungen werden in Indien beobachtet?