Gleichstellung

Gleichstellung bedeutet gleiche Möglichkeiten für Frau und Mann. Sie ist deshalb in der SWISSAID-Projektarbeit und in der Schweiz zentral.

Die Gleichstellung der Geschlechter spielt für SWISSAID in der Projektarbeit eine zentrale Rolle. Aber auch umfassend in allen Arbeitsbereichen und auf allen Ebenen der Institution sollen Frauen wie Männer die gleichen Möglichkeiten haben, sich mit ihren Interessen, Bedürfnissen und Ideen einzubringen und respektiert zu werden.

In der Projekt- und Programmarbeit muss sichergestellt sein, dass sich die einzelnen Projektaktivitäten nicht negativ auf die Frauen oder die Gleichstellung der Geschlechter auswirken. In der Vergangenheit haben viele Frauenprojekte in der Entwicklungszusammenarbeit zu deutlicher Mehrarbeit für Frauen geführt. Die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen soll dazu führen, dass sich die Geschlechterverhältnisse vor Ort langfristig positiv verändern – für Frauen wie für Männer.

Unterschiedliche Lebensrealitäten in den Ländern des Südens

In der Informationsarbeit in der Schweiz legen wir Wert darauf zu zeigen, wie die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen und Männern in den Ländern des Südens aussehen. Frauen sind nicht nur das benachteiligte Geschlecht, sie sind oft auch diejenigen, die mit Selbstbewusstsein, Eigeninitiative und Kreativität für Entwicklung in den Gemeinschaften eintreten.

Und nicht zuletzt ist es SWISSAID wichtig darauf hinzuweisen, dass die Diskriminierung von Frauen nicht nur im Süden stattfindet. Auch intern stellt sich SWISSAID der Herausforderung, Gleichstellung und Gleichberechtigung umzusetzen.

Frauen auch in Entscheidungsgremien gleichberechtigt

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Frauen auch in höchsten Entscheidungsgremien gleichberechtigt vertreten sind. Und es geht zudem darum, dass alle Mitarbeitenden zum Thema informiert und sensibilisiert sind.

Die Gleichstellungsarbeit hat lange einen (berechtigten) Fokus auf die Förderung von Frauen gesetzt. SWISSAID ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, auch die Männer zur Verantwortung zu ziehen, um die Ungleichbehandlung der Geschlechter langfristig zu verändern. Auch Männer müssen ihren Anteil am Privat-, Familien- und Gemeindeleben einfordern und leisten.