10'000 Jahre Arbeit von Kleinbauernfamilien

Bäuerliches Saatgut bringt Unabhängigkeit

Jahr für Jahr verschwinden mehr bäuerliche, lokale Saatgutsorten – auch in Kolumbien. Um den Verlust zu stoppen, widmen sich Saatguthüterinnen und Saatguthüter der Produktion von qualitativ hochstehendem und an die lokalen Bedingungen angepasstem Saatgut. Dafür haben Sie ein parzipatives Garantiesystem entwickelt. Wie das funktioniert, erfahren Sie im kurzweiligen Film.

Die Fakten

Land, Region:
Kolumbien: Regionen Caribe, Cafetera, Centro, Sur Occidente und Sur
Dauer:
3 Jahre, voraussichtlich bis Ende 2024
Begünstigte:
560 Saatguthüterinnen und Saatguthüter und deren Familien, rund 2’140 Menschen
Gesamtprojektbudget:
707'130 CHF

Die Ziele

Seit die Kampagne «Semillas de Identidad» 2010 startete, sind 15 Saatgutnetzwerke entstanden. Den Saatguthüterinnen und -hüter in den Netzwerken ist es seither gelungen, über 10 Tonnen Saatgut in den dörflichen Saatgutbanken bereitzustellen. In den letzten Jahren haben sie mit einem partizipativen Garantiesystem (PSG) eine Methodik entwickelt, mit der die Qualität, Förderung und Verbreitung des bäuerlichen Saatgutes gewährleistet wird.

Dieses Projekt wird durch den Programmbeitrag der DEZA mitfinanziert.

Webinar zum Thema

Saatgut für alle!

Saatgut wird zunehmend von Unternehmen privatisiert. Dank Ihrer Hilfe bleibt die Vielfalt an Pflanzen in den Händen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Das sichert die Ernährungssouveränität und die Biodiversität.