Wie ist es eigentlich, Bäuerin zu sein? Viele stellen sich wahrscheinlich eine Frau vor, die ihr eigenes Feld bestellt, eine üppige Ernte einbringt, sich davon gesund ernährt oder die Produkte profitabel verkauft. Doch für viele Frauen – wie zum Beispiel im Globalen Süden, wo SWISSAID tätig ist – sieht die Realität anders aus.
Aus Mangel an Geld und an Zugang zu Krediten bearbeiten sie die Felder der Familie mit einfachsten Hilfsmitteln sowie mangelhaftem Saatgut und Dünger. Es fehlt an Wissen, wie sie Dürren, Schädlingen oder unberechenbaren Wetterverhältnissen trotzen können. Die Verantwortung, die Familie mit bescheidenen Ernteerträgen täglich zu ernähren und auch bei Krisen über die Runden zu kommen, ist riesig – und erzeugt Ohnmacht.




