
She feeds, she leads, we empower
Frauen sind die unsichtbare Kraft im Kampf gegen den Hunger! Sie sorgen für den Grossteil unserer weltweiten Ernährung. Doch es wäre noch viel mehr möglich: Mit einem gerechten Zugang zu Land und Wissen könnten Bäuerinnen 150 Millionen Menschen zusätzlich vom Hunger befreien.
Zum internationalen Jahr der Bäuerinnen machen wir die zentrale Rolle der Frauen für unsere Ernährung sichtbar.
Bäuerinnen leisten einen grossen Teil der Arbeit auf den Feldern. Trotzdem stossen sie auf Hindernisse, die Männer kaum kennen, Sie besitzen kaum eigenes Land, bekommen schwerer einen Kredit und tragen hauptsächlich die Sorgearbeit für die Kinder. In unserem Leiterlispiel erleben Sie, was das bedeuten kann, und lernen dabei drei Bäuerinnen aus unseren Projekten kennen.
Lieber am Tisch spielen? Hier gehts zur gedruckten Version.
SWISSAID setzt sich vor Ort dafür ein, diese systemische Ungleichheit in der Landwirtschaft zu beseitigen . Dabei setzen wir in unseren Projekten auf Agrarökologie : ein Ansatz, der eine sozial und ökologisch verträgliche Landwirtschaft anstrebt.
Die Produktionskosten sind mit Agrarökologie niedrig, sie schont die Umwelt, liefert langfristig stabile Erträge und ist unkompliziert zu erlernen – für Bäuerinnen deshalb ein zugänglicher, risikoarmer und erschwinglicher Weg, um die Ernährung ihrer Familien zu sichern, wirtschaftliche Autonomie zu erlangen und sich in den Gemeinschaften zu beteiligen.
Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen stärken wir das Wissen der Bäuerinnen über nachhaltige Landwirtschaft, organisieren Kurse zu agrarökologischen Methoden oder buchhalterischen Kenntnissen und unterstützen Frauen dabei, sich untereinander zu vernetzen.
Erfahren Sie mehr darüber in den Bäuerinnen-Portraits, indem Sie auf das entsprechende Land klicken.
Frauen ernähren die Welt: Frauen sind für bis zu 80% unserer Nahrung verantwortlich . Sie bestellen Felder, produzieren und erhalten Saatgut, schützen Ökosysteme und verkaufen die Ernte auf dem Markt. All dies erledigen sie oft parallel zu häuslichen Pflichten und Kindererziehung – und dabei bleibt ihnen der Zugang zu Ressourcen, Wissen und politischer Mitsprache oft verwehrt. So sind weltweit zum Beispiel nur 15 Prozent aller Menschen, die Landrechte besitzen, Frauen .
Der jüngste Bericht über Nahrungsmittelkrisen der UNO zeigt: Der Hunger nimmt weiter zu und betrifft immer mehr Länder. Um den Negativtrend zu unterbrechen, führt kein Weg daran vorbei: Bäuerinnen müssen einen gerechten Zugang zu Ressourcen, Land und Wissen erhalten. Dann nämlich könnten Frauen 150 Millionen Menschen zusätzlich vom Hunger befreien .
Jede Spende ist eine Spende für mehr Sichtbarkeit der unermüdlichen Arbeit der Frauen auf den Feldern dieser Welt, von der wir alle profitieren.