In Kürze: worum geht's?
Im Sudan spielt sich die grösste humanitäre Krise der Gegenwart ab. Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen sind geflüchtet, viele ins Nachbarland Tschad. Dort leistet SWISSAID im grössten Flüchtlingscamp Farchana dringend benötigte Nothilfe.
Wie kritisch ist die Lage vor Ort?
Es ist die grösste und am schnellsten wachsende Vertreibungskrise der Gegenwart: Der schreckliche Bürgerkrieg im Sudan hat bereits Tausende zivile Opfer gefordert und über 12 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen.
1 Million Menschen sind in den benachbarten Tschad geflüchtet. Für den Tschad, eines der ärmsten Länder der Welt, ist diese Flüchtlingskrise kaum zu bewältigen. Der grosse Bedarf an Grundnahrungsmitteln und sauberem Wasser übersteigt die verfügbaren Mittel bei weitem.
Rund 50’000 Menschen, vor allem Frauen, Kinder und ältere Personen, haben in Farchana, einem der grössten Flüchtlingslager im Osten des Landes, Schutz gefunden. Dort leistet SWISSAID dringend benötigte Nothilfe.
Die humanitäre Lage vor Ort ist katastrophal: Es fehlt an Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Nicht nur die Geflüchteten, auch die lokale Bevölkerung leidet Hunger.
Wie hilft SWISSAID vor Ort?
Seit April hat SWISSAID im Flüchtlingscamp Farchana bereits zwei Lebensmittelverteilungen durchgeführt, eine dritte steht an. Neben der Bereitstellung von wichtigen Grundnahrungsmitteln und Saatgut wird die Wasserversorgung verbessert. So wird auch die Ausbreitung von tödlichen Krankheiten wie Typhus und Cholera verhindert. Weiter finden Massnahmen zur Sensibilisierung über Hygiene und Friedensförderung statt, ausserdem wird die Partizipation von Frauen und Jugendlichen gestärkt.
Wie setzen wir Ihre Spende ein?
Mit Ihrer Dauerspende über 6 CHF pro Monat retten Sie Leben! Das Geld fliesst in unseren Nothilfefonds und kommt so immer den Menschen zugute, die unsere Hilfe am dringendsten brauchen. Zurzeit sind das die vulnerabelsten Familien in Farchana.
Zakias Wunsch: in Frieden am Fluss leben
Ich habe ein Mädchen gezeichnet,
das bin ich. Und das sind Bäume.
Ich will nicht zurück in den Sudan,
weil dort Krieg ist. Ich wünsche mir,
in Frieden am Fluss zu leben.