
Wiederaufbauhilfe
Wir brauchen Ihre Spende: Nach dem schrecklichen Erdbeben in Myanmar vor einem Jahr sind viele Menschen immer noch verzweifelt. Sie haben alles verloren: ihre Liebsten, ihr Zuhause, ihre Ernte. Mit Ihrer Hilfe können wir 1000 Erdbebenopfern den Wiederaufbau ermöglichen. Mit 40 Franken ebnen Sie 1 Familie den Weg zurück ins Leben.
0 CHF gesammelt
Spendenziel: 0 CHF
Es wurden bisher 0% erreicht
0 CHF von Spender:innen
Wir brauchen bis in einer Woche 10’000 Franken, um 1000 Erdbebenopfern in Myanmar den Wiederaufbau zu ermöglichen. Mit 40 Franken ebnen Sie einer Familie den Weg zurück ins Leben. Jede Spende zählt und macht für die Menschen in Myanmar einen echten Unterschied.
Das sagt Kamam Zau Hkam, Leiter Koordinationsbüro Myanmar
Wie beschreiben Sie die Situation in Myanmar ein Jahr nach dem Erdbeben?
Die Lage ist weiterhin fragil. Die Katastrophenbewältigung wird von anhaltenden Konflikten, Vertreibung und wirtschaftlicher Instabilität überschattet. Viele betroffene Familien leben noch immer in provisorischen Unterkünften, grundlegende Dienstleistungen sind nicht vorhanden, der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Wasser ist eingeschränkt. Insgesamt haben die Gemeinschaften zwar eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt, doch das Land ist weit von einer vollständigen Erholung entfernt.
Was sind die sichtbarsten Veränderungen seit dem Unglück?
Der Wiederaufbau von Gebäuden gestaltet sich sehr langsam. Viele Häuser, öffentliche Infrastrukturen wie Schulen und Wassersysteme sind nach wie vor kaputt. Zudem ist eine zunehmende Ernährungsunsicherheit infolge hoher Preise und gestörter Märkte spürbar.
Wie bewerten Sie die Wirkung der Arbeit von SWISSAID?
Wir haben dazu beigetragen, rasch und effizient die Bedürfnisse zu stabilisieren, die frühen Phasen des Wiederaufbaus zu unterstützen und die Resilienz vieler Gemeinschaften zu stärken. Tausende Haushalte konnten durch die Unterstützung grössere Notlagen vermeiden, und viele Familien haben erfolgreich wieder einkommensschaffende Tätigkeiten aufgenommen. Obwohl der Bedarf weiterhin hoch ist, sind die positiven Auswirkungen auf Sicherheit, Lebensgrundlagen und Würde sichtbar.
Welche Lehren hat die NGO aus dem Unglück gezogen?
Wie wichtig starke lokale Partnerschaften sind … Und es braucht flexible Finanzierungsmöglichkeiten, um die Hilfe rasch und unkompliziert den dynamischen Gegebenheiten anzupassen. Auch in unserem Triple-Nexus-Ansatz wurden wir gestärkt: Da verbinden wir Nothilfe mit langfristiger
Entwicklungszusammenarbeit, damit die Menschen nach der unmittelbaren Katastrophe ihre Lebensgrundlagen wieder aufbauen und Perspektiven entwickeln können.
Wenn Sie der internationalen Gemeinschaft eine Botschaft senden könnten, wie würde sie lauten?
Bitte schaut nicht weg! Die Menschen in Myanmar stehen weiterhin vor sich überlagernden Krisen. Mit anhaltender internationaler Unterstützung können Gemeinschaften ihr Leben wieder aufbauen, ihre Resilienz stärken und einer hoffnungsvolleren Zukunft entgegengehen.