«Es ist sehr zu begrüssen, dass die DEZA die wichtige Partnerschaft mit den NGOs bekräftigt und deren Engagement, Expertise und Verankerung in der Be­völkerung wertschätzt», kommentiert Mark Herkenrath, Geschäftsleiter von Alliance Sud. Die NGOs leisten einen massgeblichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der internationalen Zusammenarbeit des Bundes und werden dabei zurecht vom Bund unterstützt. Sie ergänzen die Arbeit der DEZA in thematischer und geographischer Hinsicht.

Während die politische Arbeit mit Programmbeiträgen schon seit jeher verboten ist, ist nach der Konzernverantwortungsinitiative nun aber auch die Verwendung dieser Beiträge für inländische Informations- und Bildungsarbeit untersagt: «Das ist unverständlich, denn neben dem Entwicklungshilfeausschuss der OECD war­nen zahlreiche Persönlichkeiten und Gremien seit Jahren, dass das Verständnis für globale Zusammenhänge und weltweite Entwicklungsherausforderungen in der Schweizer Öffentlichkeit immer noch ungenügend sei», so Herkenrath. Dass diese Bildungsarbeit nun sozusagen privatisiert wird, steht im Widerspruch zu den internationalen Empfehlungen und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030).

Für weitere Informationen:

  • Mark Herkenrath, Geschäftsleiter Alliance Sud, Tel. +41 78 699 58 66

 

Unter diesem Link finden Sie einen Meinungsbeitrag von Mark Herkenrath, Geschäftsleiter von Alliance Sud.