«Stimmen der Resilienz: Wie Frauen in Kolumbien und Ecuador mit Gewalt umgehen und Heilung finden» lautet der Titel der Veranstaltung, die im Rahmen der internationalen Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt statt von SWISSAID und Universität Bern organisiert wurde.
Eine von SWISSAID in Auftrag gegebene und von der Universität Bern durchgeführte Studie in Boyacá und Sucre (Kolumbien) sowie in Tungurahua und Chimborazo (Ecuador) zeigt, dass die dortigen Frauen struktureller Gewalt ausgesetzt sind, die tief in patriarchalen und machistischen kulturellen Normen verwurzelt ist. Besonders betroffen sind Frauen in ländlichen Gegenden: Sie sind für die Pflege, den Haushalt und den Gemüseanbau zuständig, haben jedoch nur eingeschränkten Zugang zu Tätigkeiten die Einkommen generieren. Dadurch bleiben sie finanziell von ihren Ehemännern abhängig. Obwohl ihre Arbeit für die Familie und die gesamte Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist, erhält sie kaum Anerkennung. Zudem sind Frauen häufig von politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen und können ihre Interessen nur eingeschränkt vertreten.
Dr. Nathalie Aya Pastrana, Gründerin und Präsidentin der NGO IMEK Research Center in Cali, Kolumbien, stellte die Studie vor. Ihre Erläuterungen finden Sie im folgenden Video.

