Spendensammlung bis am 4.4.
Wir müssen in einer Woche 10’000 Franken sammeln, um weitere 250 Familien beim Wiederaufbau unterstützen zu können. Mit 40 Franken ebnen Sie einer Familie den Weg zurück in den Alltag. Jede Spende zählt und macht für die Menschen in Myanmar einen echten Unterschied.
Spenden Sie für die Menschen in Myanmar
«Bitte schaut nicht weg!»
Das sagt Kamam Zau Hkam, Leiter Koordinationsbüro Myanmar
Wie beschreiben Sie die Situation in Myanmar ein Jahr nach dem Erdbeben?
Die Lage ist weiterhin fragil. Die Katastrophenbewältigung wird von anhaltenden Konflikten, Vertreibung und wirtschaftlicher Instabilität überschattet. Viele betroffene Familien leben noch immer in provisorischen Unterkünften, grundlegende Dienstleistungen sind nicht vorhanden, der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Wasser ist eingeschränkt. Insgesamt haben die Gemeinschaften zwar eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt, doch das Land ist weit von einer vollständigen Erholung entfernt.
Was sind die sichtbarsten Veränderungen seit dem Unglück?
Der Wiederaufbau von Gebäuden gestaltet sich sehr langsam. Viele Häuser, öffentliche Infrastrukturen wie Schulen und Wassersysteme sind nach wie vor kaputt. Zudem ist eine zunehmende Ernährungsunsicherheit infolge hoher Preise und gestörter Märkte spürbar.
Wie bewerten Sie die Wirkung der Arbeit von SWISSAID?
Wir haben dazu beigetragen, rasch und effizient die Bedürfnisse zu stabilisieren, die frühen Phasen des Wiederaufbaus zu unterstützen und die Resilienz vieler Gemeinschaften zu stärken. Tausende Haushalte konnten durch die Unterstützung grössere Notlagen vermeiden, und viele Familien haben erfolgreich wieder einkommensschaffende Tätigkeiten aufgenommen. Obwohl der Bedarf weiterhin hoch ist, sind die positiven Auswirkungen auf Sicherheit, Lebensgrundlagen und Würde sichtbar.
Welche Lehren hat die NGO aus dem Unglück gezogen?
Wie wichtig starke lokale Partnerschaften sind … Und es braucht flexible Finanzierungsmöglichkeiten, um die Hilfe rasch und unkompliziert den dynamischen Gegebenheiten anzupassen. Auch in unserem Triple-Nexus-Ansatz wurden wir gestärkt: Da verbinden wir Nothilfe mit langfristiger
Entwicklungszusammenarbeit, damit die Menschen nach der unmittelbaren Katastrophe ihre Lebensgrundlagen wieder aufbauen und Perspektiven entwickeln können.
Wenn Sie der internationalen Gemeinschaft eine Botschaft senden könnten,
wie würde sie lauten?
Bitte schaut nicht weg! Die Menschen in Myanmar stehen weiterhin vor sich überlagernden Krisen. Mit anhaltender internationaler Unterstützung können Gemeinschaften ihr Leben wieder aufbauen, ihre Resilienz stärken und einer hoffnungsvolleren Zukunft entgegengehen.