Die Grünen Schulen sind ein wirkungsvoller Weg, um mit Hilfe junger Menschen die vielen Vorteile der Agrarökologie in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen. Die ersten fünf Pilotschulen in Mtwara und Lindi wurden von den Schulkindern und der Bevölkerung mit Begeisterung aufgenommen – das war wirklich eindrücklich. Heute gibt es in der Region zehn Grüne Schulen.
Sie können Untertitel beim Zahnrad in Ihrer bevorzugten Sprache einstellen.
© Kiki & Miles Productions
Das Besondere an diesem Projekt ist, wie die Initiativen der Grünen Schule mit den Unterrichtsfächern verbunden werden. Die Lehrer:innen werden darin geschult, so die Lehrmethoden zu verbessern. Sie ermüden die Schüler:innen nicht mehr mit abstrakten Konzepten – der Unterricht ist real und spannend.
Anstatt einfach nur Fische an die Tafel zu malen, kann eine Lehrperson die Schulkinder zum Teich mitnehmen, um echte Fische zu beobachten. Die Schüler:innen lernen durch Sehen und Tun.
Sie lernen viel über die agrarökologische Landwirtschaft, zum Beispiel wie Mais richtig angelegt wird – und sie können direkt in ihrem Schulgarten üben.
Sogar die Imkerei ist praxisorientiert – die Schüler:innen können einen echten Bienenstock beobachten, die Bienen und die Königin identifizieren.
Dank diesem praktischen Lernen verstehen Schüler:innen vieles besser, das beeinflusst ihre schulischen Leistungen positiv.
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Nach dem Unterricht kümmern sich die Schüler:innen sogar freiwillig um die Pflege der Gärten. Sie haben Spass daran – es ist etwas, worauf sie sich freuen.
Die schulischen Leistungen vieler Schüler:innen haben sich schon nach kurzer Zeit verbessert, sie sind regelmässiger anwesend – das hängt auch mit den Schulmahlzeiten zusammen.
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Dass die Kinder in der Schule jeden Tag gesundes Essen erhalten, entlastet viele Eltern. Sie schicken ihre Kinder zur Schule, auch wenn ihnen das Geld für Schuluniformen oder Lunchpakete fehlt, weil die Schulen sie unterstützen können.
Grüne Schulen schaffen es, nachhaltige Einnahmen zu generieren. Damit können sie wiederum eigene Initiativen entwickeln, die ihren Bedürfnissen entsprechen und sind nicht ausschliesslich auf staatliche Mittel angewiesen.
Die lokalen Behörden unterstützen die Grünen Schulen, was wir sehr schätzen. Das inspiriert andere Schulen, von Grünen Schulen zu lernen. Sogar Krankenhäuser und Kirchen haben sich interessiert gezeigt: sie besuchen die Grünen Schulen, um sich ein Bild zu machen. Das Projekt ist über die Schulareale hinausgewachsen und wirkt sich positiv auf ganze Gemeinden aus.
Möchten Sie mithelfen, noch mehr Schulen in Tansania zu Grünen Schulen zu machen? Mit jedem vollen Puzzle können acht Schulkinder ein Schuljahr lang verpflegt werden. Machen Sie das Puzzle voll und lassen Sie Schüler:innen strahlen.

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