Daten + Fakten

Transparenz – auch in finanzieller Hinsicht – ist uns ein sehr grosses Anliegen. Im vergangenen Jahr konnte SWISSAID für die neun Länder des Südprogramms Projekte im Umfang von 16,2 Millionen Franken genehmigen und zusammen mit den lokalen SWISSAID-Büros und Partnerorganisationen zugunsten der ärmsten Bevölkerungsschichten realisieren. Allein 3 Millionen Franken stammen aus einem Mandat, das wir in Myanmar (Burma) durchführen.

Der Ertrag aus Geldsammelaktionen lag 2016  bei 11,24 Millionen Franken. Dieses gute Ergebnis ist vor allem unseren treuen Spenderinnen und Spendern, grosszügigen Projektbeiträge institutioneller Geldgeber sowie namhaften Zuwendungen aus Legaten zu verdanken. 

Rund  30 % der finanziellen Mittel von SWISSAID steuerte die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes (DEZA) bei. Der allergrösste Teil dieser Gelder ist an die Projekte in der Dritten Welt gebunden und wird ausschliesslich für die Arbeit im Süden verwendet. Ein kleiner Anteil, 300 000 Franken, ist für die Unterstützung der Informations- und Sensibilisierungsarbeit in der Schweiz bestimmt.

SWISSAID erfüllt alle Vorschriften zur Rechnungslegung der ZEWO und des Swiss NPO Code. Diese Gütesiegel bürgen für den sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern. SWISSAID legt die Rechnung gemäss den Fachempfehlungen von SWISS GAAP FER 21/Kern-FER vor. Eine externe Revisionsgesellschaft prüft die Buchhaltung an einer Zwischen- und Schlussrevision. SWISSAID lässt sich freiwillig nach der strengeren ordentlichen Revision prüfen und hat insbesondere im Bereich IKS (internes Kontrollsystem) die Reportings standardisiert.

Wertschätzung unserer Arbeit

Gemeinden, Kantone, Städte, Stiftungen und vor allem Tausende von Spenderinnen und Spender in der Schweiz haben uns im 2016 grosszügig unterstützt und den Hauptanteil der finanziellen Mittel beigesteuert. Unser ganz grosses Dankeschön gilt ihnen allen. Wir verstehen diese Unterstützung als Vertrauen in unsere Arbeit und als Ansporn, weiter konsequent in die Steigerung von Qualität, Effektivität und Effizienz unserer Projekte zu investieren. Der sorgsame Umgang mit allen finanziellen Ressourcen ist für SWISSAID sehr wichtig. Wir unterstützen die Partnerorganisationen in den Entwicklungsländern laufend bei der Umsetzung von Massnahmen zur Optimierung ihrer administrativen Abläufe. Dies führt zu einer besseren finanziellen Begleitung der Projekte und zu höherer Transparenz.

Langfristige entscheidende Vorteile

SWISSAID investiert ständig und nachhaltig in diese Prozesse. Jeder Schritt ist für sich betrachtet zwar unspektakulär, doch langfristig werden diese Fortschritte entscheidend sein.

Die klare Aufgabenteilung zwischen der Geschäftsstelle in Bern und den SWISSAID-Büros im Süden vermeidet Doppelspurigkeiten. Die professionelle Geschäftsführung und Begleitung der Projekte, das Controlling und die Qualitätssicherung, die Mittelbeschaffung selbst sowie eine transparente Buchhaltung sind wichtige Investitionen in die Zukunft der Stiftung SWISSAID und unserer Partnerorganisationen im Süden. Die effiziente Projektrealisierung und die Rentabilität der einzelnen Fundraisinginstrumente werden nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen laufend überprüft.

Ressourcen optimal einsetzen

2016 wurden 16 % der gesamten Kosten für diese administrativen Grundlagenarbeiten ausgegeben. Für uns ist es eine Daueraufgabe die Prozesse und Abläufe schlank und effizient zu gestalten und damit dieses Verhältnis auf tiefem Niveau zu halten.

Weltweit sind 182 Menschen für SWISSAID  tätig, 39 davon in Bern und in Lausanne. Im Süden arbeitet SWISSAID vornehmlich mit lokalen Fachleuten und entsendet in aller Regel keine Expertinnen und Experten aus der Schweiz.