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Von Feld zu Feld

Ein Schritt vor, drei Schritte zurück? So fühlt sich der Alltag vieler Kleinbäuerinnen manchmal an. Für sie ist das Leben ein anspruchsvoller Balanceakt zwischen Feldarbeit, Haushaltsführung und Kinderbetreuung. Für das Internationale Jahr der Bäuerin haben wir die Herausforderungen und Chancen von Kleinbäuerinnen im globalen Süden als Leiterspiel aufbereitet. Spielen Sie jetzt eine Runde!

Wann haben Sie zuletzt ein Leiterspiel gespielt? Erinnern Sie sich noch an die Freude, wenn eine Leiter Sie im Nu an anderen vorbeiziehen lässt? Oder an den Frust, wenn ein Würfelwurf Sie mehrere Felder zurückwirft?

 

Für viele Kleinbäuerinnen folgt das Leben oft einem ähnlichen Prinzip. Neben dem Haushalt und der Kindererziehung müssen sie als Hauptverantwortliche die Ernährung ihrer Familien irgendwie sichern. Bäuerinnen von Kolumbien bis Indien arbeiten lange Tage auf dem Feld und zu Hause – und haben doch nicht alles in der Hand.

 

Mit welchen Herausforderungen sind Bäuerinnen im globalen Süden konfrontiert? Und was hilft, um ihre Lebensumstände zu verbessern?

 

Unser Leiterspiel zum Internationalen Jahr der Bäuerin macht die Lebensrealität von Kleinbäuerinnen sichtbar.

Was Bäuerinnen zurückhält ...

Viele Kleinbäuerinnen spielen eine zentrale Rolle für die Ernährung ihrer Familien und Gemeinschaften. Aber in vielen ländlichen Gemeinschaften sind ihre Ausgangsbedingungen – im Gegensatz zu Männern – oft ungleich. Sie besitzen kaum eigenes Land, verdienen kein eigenes Geld und können sich kaum weiterbilden. Diese Umstände erschweren nicht nur ihre Arbeit, sie machen sie auch besonders verletzlich gegenüber Krisen wie Konflikten oder Wetterextremen.

 

Erfahren Sie mehr:

... und was Bäuerinnen vorantreibt

Einen El Niño oder einen Krieg wegzaubern, damit das Leben von Bäuerinnen weniger prekär ist – das kann niemand. Doch Bäuerinnen können mit Unterstützung krisenfester werden und andere Wege – wie zum Beispiel die Agrarökologie – finden, um ihre Familien weiterhin selbstständig zu ernähren und ein Einkommen zu erwirtschaften. Zudem: Auch ungleiche Machtverhältnisse lassen sich verändern. Es braucht Zeit, ist aber nicht unmöglich.

 

SWISSAID setzt sich in zehn Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien ein, dass Kleinbäuerinnen Zugang zu Wissen, Schulungen, Infrastruktur und Netzwerken erhalten. So können sie eigenes Land erwerben, nachhaltiger und resilienter wirtschaften, ihren Marktzugang verbessern und sich an lokalen Entscheidungsprozessen beteiligen.

 

Erfahren Sie mehr:

Neugierig geworden?

Was meinen Sie: Könnten Sie sich als Bauer oder Bäuerin im globalen Süden durchschlagen? Spielen Sie das Spiel mit Familie und Freunden!

Auf dem Spielbrett ist der Weg zum Ziel nur eine Frage der Zeit und des Würfelwurfs. In der Realität sind manche Hindernisse zwar Zufall, viele aber das Ergebnis gesellschaftlicher Strukturen. Umso wichtiger ist es, jene Massnahmen zu fördern, die Frauen den Weg nach vorne erleichtern. An dieser Stelle: Herzlichen Dank für Ihre Solidarität! Mit Ihrer Unterstützung kommen Bäuerinnen nicht nur voran, sondern können ihren eigenen Weg gestalten.

Im echten Leben sind Hindernisse kein Zufall

Viele Bäuerinnen stossen täglich auf Hürden: fehlende Landrechte, lange Wege zum Wasser oder wenig Zugang zu Wissen. Gemeinsam mit den Frauen baut SWISSAID diese Hindernisse ab und schafft neue Chancen. Helfen Sie mit.