SWISSAID sagt Nein zu «NoBillag»

Die SRG ist unabhängig, nicht käuflich und vernetzt die einzelnen Sprachen und Regionen. In der gewohnten Tiefe ist nur sie in der Lage, globale Probleme und nachhaltige Lösungsansätze, wie die Entwicklungszusammenarbeit, aufzugreifen. Als Mitglied der Zivilgesellschaft setzt sich SWISSAID daher gegen die No-Billag-Initiative ein.

Am Sonntag, 18. Februar, zeigt das Schweizer Fernsehen um 19.20 Uhr in der Sendung «Mitenand» einen Beitrag zu SWISSAID, der auch im Westschweizer und im Tessiner Fernsehen ausgestrahlt wird. Im Fokus steht ein Projekt in Tansania: Bäuerinnen und Bauern können bei Schädlingsbefall bei Fachleuten online Rat holen – ohne Lesen und Schreiben zu können. Das zukunftsweisende Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich.

Kritisch, unabhängig, nicht käuflich

Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Themen in den nationalen Medien beleuchtet werden. Mit Werbung kann SWISSAID kaum so viele Menschen erreichen, wie dieser einzelne TV-Beitrag in drei Sprachen. Dabei geht es nur vordergründig um die Bekanntmachung der Organisation. "Wichtiger ist die Auseinandersetzung mit globalen Problemen und nachhaltigen Lösungsansätzen, wie die Entwicklungszusammenarbeit", sagt Caroline Morel, Geschäftsleiterin von SWISSAID.

SRF leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Und SRF ist nicht käuflich: SWISSAID bezahlt den «Mitenand»-Beitrag nicht. Die Medienschaffenden berichten unabhängig aus dem Feld. Eine funktionierende Demokratie braucht eine Plattform für die Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen und politischen Anliegen. Dies setzt kompetente Medienschaffende voraus, die aus allen Regionen und in allen Sprachen berichten und die Themen kritisch beleuchten. Private Anbieter könnten dies weder im von SRF gewohnten Umfang noch in dieser Tiefe leisten.

Als Teil der Zivilgesellschaft setzt sich SWISSAID daher gegen die No-Billag-Initiative ein.
Legen Sie bitte am 4. März mit uns ein Nein in die Urne.