Entwicklungspolitik

  • Ernährungssouveränität

    Ernährungssouveränität

    Weltweit leiden 815 Millionen Menschen unter Hunger, obwohl genügend Lebensmittel produziert werden. Besonders stossend: Zwei Drittel davon leben auf dem Land, also dort, wo unsere Nahrungsmittel herkommen. Fehlendes Mitspracherecht ist eines ihrer Hauptprobleme. SWISSAID kämpft deshalb für Ernährungssouveränität – also für das Recht aller Völker, ihre Landwirtschafts- und Ernährungspolitik selber zu definieren und ihre Nahrung ökologisch, sozial und lokal zu produzieren.
  • Biolandbau + Agroökologie

    Biolandbau + Agroökologie

    Die Natur ist das beste Vorbild: Angelehnt an das Funktionieren natürlicher Ökosysteme, werden im Biolandbau und der Agroökologie Wechselwirkungen der Natur gezielt genutzt und gefördert. So kann mit geeigneten Praktiken, lokalem Saatgut und der Kombination von traditionellem und modernem Wissen Hunger biologisch bekämpft werden.
  • Gentechnologie + Patente

    Gentechnologie + Patente

    Teures und patentiertes Hightech-Saatgut, speziell gentechnisch verändertes, hilft armen Bauernfamilien nicht weiter, denn es muss jährlich neu zugekauft werden. Zudem werden die Rechte der Bauern und Bäuerinnen beschränkt, so dass sie nicht mehr frei über ihr Saatgut entscheiden können. Bis heute haben sich die Versprechen der Gentechnologie nicht erfüllt, im Gegenteil: Die sozialen und ökologischen Probleme wurden verschärft. Nachhaltige Hungerbekämpfung sieht anders aus.
  • Gleichstellung

    Gleichstellung

    Gleichstellung bedeutet gleiche Möglichkeiten für Frau und Mann. Sie ist deshalb in der SWISSAID-Projektarbeit und in der Schweiz zentral.
  • Rohstoffe – Fluch oder Segen?

    Rohstoffe – Fluch oder Segen?

    Länder, die Öl, Gold oder Diamanten besitzen, sind reich. Tatsächlich? Oft ist es umgekehrt: Bodenschätze fördern Korruption, bewaffnete Konflikte und Umweltverschmutzung. Doch es gibt Gegenmittel.
  • Auch Unternehmen müssen Menschenrechte respektieren

    Auch Unternehmen müssen Menschenrechte respektieren

    Die Aktivitäten multinationale Konzerne haben in Entwicklungsländern immer wieder negative ökologische und soziale Konsequenzen. SWISSAID fordert, dass auch Unternehmen internationale Umwelt- und Menschenrechtsstandards verbindlich einhalten müssen.