Mit Nationalrätinnen auf Projektbesuch in Nicaragua

Vom 1. bis 8. Oktober besucht eine Schweizer Reisegruppe unsere Entwicklungsprojekte in Nicaragua. Sie geht der Frage nach, welche Art von Entwicklungszusammenarbeit im zweitärmsten Land Lateinamerikas sinnvoll ist, wo rund 30 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben.

Wie funktioniert Entwicklungshilfe eigentlich ganz konkret? Wie geht man in der Praxis vor, wenn man Menschen in Entwicklungsländern unterstützten will, dem Klimawandel zu trotzen, bessere Ernten einzufahren, ein eigenes Geschäft aufzubauen? Kurz: wenn man ihnen Perspektiven für ein Leben in Würde und Frieden erschliessen will.

Um Antworten auf diese komplexen Fragen zu finden, sind die beiden Nationalrätinnen Claudia Friedl (SP/SG) und Martina Munz (SP/SH) mit SWISSAID nach Nicaragua gereist. Denn das Parlament berät aller vier Jahre über die Rahmenkredite, welche die Schweiz für die Unterstützung der ärmsten Länder der Welt zur Verfügung stellt. Und da kann es nicht schaden, sich einmal aus erster Hand zu informieren, wie das Geld eingesetzt wird.

In den kommenden Tagen werden die beiden Nationalrätinnen, begleitet von SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel und SWISSAID-Präsident Rudolf Rechsteiner, Projekte von SWISSAID und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in der Region von Matagalpa besuchen. Und sie werden sich mit Parlamentariern, Wissenschaftlerinnen und Vertreterinnen von Behörden und Zivilgesellschaft treffen, um über Entwicklungsthemen zu diskutieren.