Mehr Essen – dank Handy & Co.

Werkzeuge des Wandels – damit meinen wir in der April-Ausgabe für einmal nicht Pickel und Harke, sondern Smartphones. In Entwicklungsländern dienen die kleinen Taschencomputer als regelrechte Entwicklungsmotoren. Mit Handys lassen sich Distanzen mühelos überwinden, was für Menschen in abgelegenen Dörfern existenzsichernd sein kann. Wo keine Bank ist, können Menschen über ihre Smartphones Geld überweisen oder empfangen; wo sich keine Gesundheitsstation befindet, medizinischen Rat einholen. Und in unserem Pilotprojekt in Tansania senden Bäuerinnen und Bauern Fotos von Milben anderen Tierchen an eine Forschungsstelle – und erfahren, wie sie gegen gefrässige Schädlinge vorgehen und so ihre Ernte retten können.

Der technische Fortschritt in unseren Partnerländern betrifft nicht nur den Mobilfunk: In Myanmar freuen sich die Teebäuerinnen und Teebauern, dass sie ihren Tee vermutlich bald im Solartrockner trocknen können und ihren Grüntee dank grünem Strom auf eine höhere Qualitätsstufe hieven und deutlich teurer verkaufen können. 

Ausserdem in dieser Ausgabe:

  • Das Grusswort von Bundespräsidentin Doris Leuthard
  • Die Tschad AG: Unsere neue Studie zeigt, was der Erdölreichtum für die Bevölkerung und die Elite im Sahelland bedeutet – und wie der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore in das Geschäft verstrickt ist
  • Revolution in der Tier- und Pflanzenzucht? Warum man den neuen gentechnischen Verfahren gegen den Hunger etwas Skepsis entgegenbringen sollte

Wir wünschen eine anregende Lektüre.