Von der Vision zum Systemwandel: Tage der Agrarökologie finden vom 1. bis 6. November statt - SWISSAID
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Medienmitteilung vom 25. Oktober 2021

Von der Vision zum Systemwandel: Tage der Agrarökologie finden vom 1. bis 6. November statt

Bern, 25. Oktober 2021 | Die vom Netzwerk «Agroecology works!» organisierte Veranstaltungsreihe «Tage der Agrarökologie» finden vom 1. bis 6. November 2021 an verschiedenen Orten in der Schweiz statt. Das Programm umfasst über 30 Veranstaltungen, die vor Ort und online stattfinden, und von über 40 Organisationen mitgetragen werden. Ziel ist, die schweizweit vielfältigen Aspekte der Agrarökologie zu beleuchten und aufzuzeigen, wie diese zu einem nachhaltigen Wandel unseres Ernährungssystems führen können.

Die erste Novemberwoche steht ganz im Zeichen der Agrarökologie. Ein Besuch auf einem solidarischen Bauernhof in der Region Bern, ein Dokumentarfilm über das erste Agraröko-Quartier der Schweiz in Meyrin, Genf, ein Treffen mit Forscherinnen und Forschern der Universität Lausanne, die im Bereich der agrarökologischen Transition tätig sind, oder ein Meinungsaustausch unter Expertinnen und Experten im Bundeshaus über die in den Ländern des Südens erzielten Ergebnisse: Die Veranstaltungen sollen die verschiedenen Facetten des agrarökologischen Ansatzes ergründen. Die Agrarökologie basiert auf nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken, die gegenüber dem Klimawandel resilienter sind. Sie fördert eine gesunde Ernährung mit lokalen Lebensmitteln und ist durch wissenschaftliche Forschung validiert. Ferner ist Agrarökologie auch eine soziale und politische Bewegung zugunsten der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Die verschiedenen Aktivitäten, die vom 1. bis 6. November angeboten werden, zielen einerseits darauf ab, der breiten Öffentlichkeit die Vielfalt dieses Ansatzes näher zu bringen und andererseits Synergien zwischen den Akteurinnen und Akteuren in diesem Bereich zu fördern.

Einen Paradigmenwechsel herbeiführen

«Das derzeitige agroindustrielle Lebensmittelsystem hat seine Grenzen weitgehend aufgezeigt. Die Erosion der Biodiversität, die Auslaugung der Böden, die steigende Zahl hungernder Menschen, die mit der Produktionsweise und dem Transport verbundene Umweltverschmutzung – die Bilanz ist düster und es besteht dringender Handlungsbedarf», sagt Johanna Jacobi. Sie ist Professorin an der ETH Zürich und Mitglied der Koordinationsgruppe «Agroecology works!» Im Rahmen der Veranstaltungsreihe kann die Öffentlichkeit sehen, wie sich die Agrarökologie angesichts dieser Herausforderungen bereits bewährt hat und warum sie weiter gefördert werden sollte. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Für weitere Informationen

  • Johanna Jacobi, Professorin für agrarökologische Transition an der ETH Zürich und Mitglied von «Agroecology works!», johanna.jacobi@usys.ethz.ch

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