UNO rügt die Schweiz, weil sie Recht auf Nahrung gefährdet - SWISSAID
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UNO rügt die Schweiz, weil sie Recht auf Nahrung gefährdet

Bern, 7. Juni 2024 – Die Schweiz und die anderen drei Staaten der Europäischen Freihandelszone EFTA gefährden das Recht auf Nahrung. Dies schreibt der UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, in einem Brief an die vier Länder. Fakhri bezieht sich auf eine Klausel in EFTA-Freihandelsverträgen mit Ländern des globalen Südens. Diese verpflichtet die Partnerländer, strenge intellektuelle Eigentumsrechte auf Saatgut einzuführen, vergleichbar mit Patenten. Die Schweizer Koalition Recht auf Saatgut fordert die EFTA-Länder auf, diese Klausel zu streichen. Sie bedroht bäuerliche Saatgut-Systeme, in vielen Ländern des globalen Südens das Rückgrat der Ernährungssicherheit.

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