Marokko-Bericht: Dieser Dünger kostet Menschenleben

Ein marokkanischer Düngerkonzern vergiftet die Luft, macht die Arbeitnehmer und Bevölkerung krank – und Schweizer Konzerne mischen munter mit. Was die neue Studie von SWISSAID, Brot für alle und Fastenopfer aufzeigt, unterstreicht: Wir brauchen die Konzernverantwortungsinitiative.

Die Fabriken des marokkanischen Düngerkonzerns OCP (Office Chérifien des Phosphates) verpesten an der Atlantikküste mit Luftschadstoffen wie Fluorwasserstoff und Schwefeldioxid die Luft. Die Bevölkerung im Umfeld leidet an Atemkrankheiten. Viele Angestellte des Konzerns sind an Krebs erkrankt, viele daran gestorben.

Wie die neue Studie von SWISSAID, Brot für alle und Fastenopfer aufzeigt, geschäften mindestens elf  Schweizer Rohstoffhändler mit dem weltweit zweitgrössten Hersteller von Phosphatdünger.

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Zugunsten des eigenen Profits schauen die Schweizer Unternehmen grosszügig über grobe Menschenrechtsverletzungen hinweg. Ein weiterer Grund, warum wir die Konzernverantwortungsinitiative brauchen.