Ihre Unterschrift für eine gerechte Klimapolitik!

Ihre Unterschrift für eine gerechte Klimapolitik!

Zusammen mit den 60 anderen Organisationen der Klima-Allianz lanciert SWISSAID eine Petition und fordert darin einen gerechten Beitrag der Schweiz zum Schutz des Klimas. 

Doris Leuthard als oberste Klimaschützerin erhält Post: In der Petition an die Adresse der Bundesrätin fordert die Klima-Allianz einen gerechten Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Nur wenn die emissionsintensiven und reichen Länder ihren gerechten Beitrag leisten, ist ein weltweit erfolgreicher Klimaschutz realisierbar. Die Schweiz steht in der Pflicht, damit das Klima nicht völlig aus den Fugen gerät.

Dafür braucht es heute griffige und verbindliche Massnahmen. Deshalb muss die Schweiz einen gerechten Beitrag zur Reduktion des Klimawandels leisten. Konkret fordert SWISSAID mit der Petition:

  • Dass die Schweiz zur Verminderung der nationalen CO2-Emissionen die Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Quellen umstellt. Wir verfügen heute sowohl über die dazu nötige Technologie wie auch über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. 
  • Dass die Schweiz international jenen Entwicklungsländern bei der Anpassung an den Klimawandel und im Klimaschutz hilft, die wenig dazu beigetragen haben, aber besonders darunter leiden. Und dies zusätzlich zur bestehenden Entwicklungshilfe und nicht zu Lasten der bestehenden Armutsbekämpfung.

Der Klimawandel ist eine menschengemachte Realität – das sehen jedenfalls 97 Prozent der Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler so. Die Auswirkungen des Klimawandels erleben die Ärmsten der Armen bereits heute täglich, besonders die Bauernfamilien, die auf Gedeih und Verderb auf Niederschläge angewiesen sind. 

Dürre in Nicaragua

So zum Beispiel dieses Jahr in Nicaragua, wo die schlimmste Dürre seit über 30 Jahren massive Ernteausfälle zur Folge hat. Auf der ganzen Welt berichten Bauern dasselbe: Die Niederschlagsmuster verändern sich und die Unsicherheit steigt. Zuviel Regen - die Saat wird weggeschwemmt. Und bei ausbleibendem Regen verdorrt sie auf den Feldern. SWISSAID hilft den Kleinbauern mit agroökologischem Wissen und Praktiken, damit diese sich besser gegenüber Klimakapriolen wappnen können. Zum Beispiel mit der Identifikation von lokalem und damit gegenüber Wetterextremen besser angepasstem Saatgut. 

So hat sich beispielsweise in Nicaragua eine lokale Bohnensorte als besonders resistent gegenüber der Trockenheit erwiesen. Diese soll mit Unterstützung von SWISSAID weitergezüchtet werden. Agroökologische Methoden verursachen aber auch bedeutend weniger Klimagase als konventionelle Systeme – im Gegenteil, sie binden sogar schädliche Klimagase im Boden und in der Vegetation.

Schicken Sie Bundesrätin Leuthard dicke Post

Helfen Sie mit! Unterschreiben Sie die Online- Petition und befördern Sie so Bundesrätin Doris Leuthard, verantwortlich für die klimarelevanten Dossiers, zur Schutzpatronin des Klimas. Dies indem Sie unter www.klima-allianz.ch eine Mail an Doris Leuthard schicken. Die Klima-Allianz bündelt die Mails zu einer Petition, die der Bundesrätin übergeben wird.