Bäuerinnen-Appell: Ist das fair?

Mit dem Bäuerinnen-Appell fordern SWISSAID und der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) die Politik dazu auf, die soziale Sicherheit für Bäuerinnen in der Schweiz und weltweit zu stärken. Hintergründe, News – und wie Sie uns unterstützen können.

SWISSAID und der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) lancieren gemeinsam die Bäuerinnen-Kampagne, um die soziale Sicherheit für Bäuerinnen in der Schweiz und weltweit zu stärken.

Wie Sie den Bäuerinnen-Appell unterstützen können

  • Ich unterschreibe den Bäuerinnen-Appell: www.bäuerinnen-appell.ch
  • Ich bestelle Postkarten: Mail an Lukas Reinhard
  • Ich lade Sie zu unserem Vereinsanlass ein (-10 Minuten): Mail an Christine Badertscher
    Laden Sie unsere Landwirtschaftsexpertinnen zu Ihrem Anlass ein. Wir gestalten für Sie einen kurzweiligen Programmpunkt, in dem Ihre Gäste über die Situation der Bäuerinnen in der Schweiz und der Welt informiert werden.
  • Ich möchte einen Info-Abend zum Thema organisieren (-60 Minuten): Mail an Christine Badertscher
    Kennen Sie 20 Personen, die sich für dieses Thema interessieren? Wir unterstützen Sie bei der Durchführung einer Infoveranstaltung über das Thema „Bäuerinnen in der Schweiz und weltweit“ - siehe "Konzept für eine Musterveranstaltung" rechts (Desktop) / unten (Mobile).

Ein Missstand – drei Forderungen

Drei Forderungen an die Internationale Zusammenarbeit (IZA) stehen im Zentrum unserer Kampagne: 

1) Die Arbeit der Bäuerinnen muss zum Schwerpunktthema der IZA-Botschaft erklärt werden.

In vielen Entwicklungsländern ist der Anteil der Menschen, die von der Landwirtschaft leben, immer noch sehr hoch. Bäuerliche Familienbetriebe sind die grössten Arbeitgeber der Welt und für die Entwicklung zentral. Dabei spielen insbesondere die Bäuerinnen eine grosse Rolle. Oft sind sie es, die für die Versorgung der Familie mit Nahrungsmitteln zuständig sind. Die Schweizer IZA soll sich deshalb in ihren Projekten dafür einsetzen, dass die Bedingungen für die Bäuerinnen verbessert werden.

2) Die Rechte der Bäuerinnen, insbesondere die Landrechte, sollen gestärkt werden. 

Frauen müssen Zugang zu Landnutzungsrechten haben, damit sie ihre Familie mit Lebensmitteln versorgen können. Ebenfalls wichtig ist die Bildung. Insbesondere in ländlichen Regionen haben die Frauen oft nur ungenügend Zugang zu Bildung. Nicht zuletzt sorgen traditionelle Rollenbilder dafür, dass auf dem Land die Mädchen oft keine Schulbildung erhalten. Gleichberechtigung und Zugang zu Bildung müssen für die IZA der Schweiz im Vordergrund stehen.

3) Die Schweizer IZA soll die politische Mitbestimmung der Bäuerinnen fördern.

Die politische Mitbestimmung der Frauen in bäuerlichen Organisationen ist enorm wichtig für die Emanzipation und ein selbstbestimmtes Leben der Bäuerinnen. Die Rechte der Frauen auf Mitsprache in der Gesellschaft müssen deshalb unbedingt auch auf dem Land gestärkt und gefördert werden.
 
Zu den ausführlichen Forderungen – und wie sie SWISSAID seit Jahren umsetzt (PDF).