„Dinge, die einem wirklich Sorgen machen sollten“

Evelyne Meier und David Borter sind die treibenden Kräfte hinter dem iPhone-Spot gegen Hunger, den sie gemeinsam mit anderen für SWISSAID realisiert haben. Beide absolvieren das erste Jahr an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign in Zürich.

SWISSAID: Evelyne und David, könnt ihr euch kurz vorstellen?
David: Ich bin 22, komme aus Arlesheim bei Basel, habe beim Spot-Konzept mitgearbeitet und die Animationen erstellt. Ausserdem arbeite ich bei Telebasel für das Jugendmagazin Mash.
Evelyne: Der Spot war meine Idee, und ich habe auch die Regie geführt. Ursprünglich habe ich Elektronikerin gelernt und ein paar Jahre auf dem Beruf gearbeitet, bevor ich an der F+F anfing. Ich bin 26 und habe eine halbjährige Tochter, unsere jüngste „Assistentin“ auf dem Filmset.

Warum habt ihr den Spot überhaupt gedreht?
Evelyne: Mich nervte die iPhone-Werbung. Es gibt doch Wichtigeres als diese Handys – Dinge, die einem wirklich Sorgen machen sollten. Zum Beispiel, dass so viele Menschen auf der Welt Hunger leiden.
David: Die Form der Parodie hat ausserdem den Vorteil, dass man seine Meinung spielerisch und nicht moralisierend kund tun kann.

Was hat euch zu SWISSAID geführt?
Evelyne: Wir wollen ein möglichst grosses Publikum erreichen. Darum haben wir bei mehreren Hilfswerken angeklopft. SWISSAID hat uns am meisten überzeugt.

Was erhofft ihr euch vom Spot?
David und Evelyne: Einen möglichst grossen Nutzen für dieses mutige Hilfswerk, und natürlich Spenden für die Projekte gegen Hunger.

Wie sehen eure Zukunftsträume aus?
Evelyne: Ich möchte weiterhin Regie führen und so vom Filmemachen leben können.
David: Ich auch, am liebsten als Kameramann und Editor.

Habt ihr selber ein iPhone?
Evelyne und David: Nein – das iPhone im Spot haben wir ausgeliehen.

Zum Video auf youtube.com/swissaid