Veranstaltung: Zwischen Verheissung und Verzweiflung – Gentechnologie in Entwicklungsländern

Seit 20 Jahren werden gentechnisch veränderte Pflanzen kommerziell angebaut. Ihr Anbau wird in vielen Ländern des Südens mit dem Versprechen auf höhere Erträge gepriesen. Doch steigen die Ernten tatsächlich – oder wachsen eher die Probleme der Kleinbauernfamilien? An der SWISSAID-Veranstaltung vom 10. November wagen sich verschiedene Experten an dieses heisse Eisen.

Weltweit nimmt der Anteil gentechnisch veränderter Pflanzen zu – auch in den so genannten Entwicklungsländern. Die modifizierten Organismen sollen den Bäuerinnen und Bauern mehr Ertrag bringen. Um sich mit dem „modernen“ Saatgut eine blühende Zukunft zu schaffen sind die Produzenten häufig bereit, tief ins ohnehin fast leere Portemonnaie zu greifen.

Doch geht die Rechnung für die Bauernfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika auf – oder ächzen sie nicht vielmehr unter hohen Begleitkosten und unerwarteten Produktionsproblemen, die die Ernte und den Gewinn empfindlich schmälern? Kann die Gentechnologie ihren Beitrag zur Überwindung des weltweiten Hungers leisten?

Veranstaltung: Wortgefechte auf dem Podium

Diese Fragen stehen im Raum, wenn sich Expertinnen und Experten an der öffentlichen Veranstaltung „Zwischen Verheissung und Verzweiflung“ am 10. November in Bern die besten Pro- und Kontra-Argumente liefern.

  • Datum             10. November 2016
  • Zeit                  18 – 20 Uhr
  • Ort                   Eventforum Bern, Fabrikstrasse 12, Bern
  • Anmeldung      Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erwünscht 
  • Sprachen         Simultanübersetzung Englisch-Französisch-Deutsch

 

Aline Zongo, Vertreterin einer SWISSAID-Partnerorganisation in Burkina Faso, erzählt über die Probleme mit Gentechbaumwolle in ihrem Land. Weitere Experten fassen den derzeitigen Kenntnisstand zusammen und diskutieren auf dem Podium, welche Lehren aus 20 Jahren Erfahrungen mit GVO gezogen werden können.

Im Anschluss an die Veranstaltung offerieren wir einen leckeren Bio Apéro-Surprise vom „zum guten Heinrich“. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!