Schweres Erdbeben in Kolumbien
Ihre Spende hilft, Familien schnell mit Lebensmitteln in ländlichen Gemeinden zu versorgen.
Das schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten hat den Westen Kolumbiens getroffen. Zahlreiche Menschen befinden sich noch unter den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer und Verletzten steigt laufend an. Neben zahlreichen Gebäuden sind auch lebenswichtige Infrastrukturen beschädigt.
Während sich die Katastrophenhilfe auf die Städte konzentriert, sind die ländlichen Gemeinden in unseren Projektregionen weitgehend auf sich gestellt. SWISSAID stellt 100’000 Franken Soforthilfe bereit und erreicht diese Gemeinden über lokale Partnerorganisationen, mit denen wir seit Jahrzehnten zusammenarbeiten.
SWISSAID unterstützt Betroffene des Erdbebens in Kolumbien und stellt Lebensmittelhilfen in kaum beachteten ländlichen Regionen bereit. Helfen Sie jetzt! Jede Spende rettet Leben!
Das Nothilfeprojekt von SWISSAID plant
die rasche Verteilung von Lebensmittel- und Non-Food-Paketen
die Unterstützung bei der Reparatur von Wohnhäusern und Wasserversorgungssystemen.
Geplant ist zudem die psychologische Begleitung der Betroffenen. Bäuerinnen stehen besonders im Fokus: Viele Frauen spielen eine Schlüsselrolle für die Ernährungssicherheit und die lokale Wirtschaft ihrer Gemeinden.
Seit Jahrzenten bauen lokale Bäuerinnen und Bauern gemeinsam mit SWISSAID Saatgutbanken in Kolumbien auf.
Dadurch entstehen Netzwerke. Die Menschen kennen und vertrauen sich. Genau diese bestehenden Netzwerke garantieren, dass unsere Nothilfe am richtigen Ort ankommt.
Die Lage in Kolumbien
Am Montagmorgen ereignete sich das Erdbeben um 7:34 Uhr Ortszeit im Westen Kolumbiens, nah San José del Palmar.
Kolumbiens Präsident Abelardo hat nach dem Erdbeben mit zahlreichen Toten und Verletzten einen landesweiten Notstand ausgerufen.
In unseren Projektregionen wurden Häuser von Bauernfamilien und Saatgutverwaltern in Gemeinden wie El Cairo (Valle), in Teilen von Risaralda und in San José del Palmar (Chocó) schwer beschädigt. Die Wasserversorgung in Gemeinden im Westen wie El Cairo, Trujillo und Riofrío ist unterbrochen.