Danke, dass Sie hinschauen.
Eine Geschichte darüber, wie Hunger nachhaltig bekämpft werden kann.
Wenn Menschen dauerhaft genug zu essen haben sollen, brauchen sie Wissen, Saatgut und nachhaltige Anbaumethoden.
Deshalb unterstützt SWISSAID sogenannte «Blaue Schulen» im Niger. Dort lernen Kinder nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch praktische Fähigkeiten für Landwirtschaft, Ernährung und Hygiene.
So entsteht Wissen, das weit über das Klassenzimmer hinaus wirkt.
«Ich habe gelernt, mich um die Bäume zu kümmern, Dung auf den Feldern zu verteilen und richtig zu säen. Jetzt weiss ich, wie ich den Boden vorbereiten, pflügen und bewässern muss»
In den «Blauen Schulen» schärfen wir den Blick für nachhaltige Lösungen, um den Hunger dauerhaft zu bekämpfen. Hier lernen Kinder und Jugendliche nebst gängigen Schulfächern wie Lesen, Rechnen und Schreiben auch überlebenswichtiges Wissen:
Wie man auf kargem Boden gesundes Gemüse anbaut, natürlichen Dünger herstellt und Saatgut pflegt, das der Trockenheit trotzt.
Der Ansatz dieser Schulen verknüpft Bildung, Umwelt und Hygiene. In Inayatous Schule trägt das Konzept bereits Früchte: Im Schulgelände wächst überall Gemüse, das die Schülerinnen und Schüler gemeinsam anbauten.
Die Ernte der Schulgärten dient dem Eigenverbrauch, für den Schullunch aber auch für die Ernährung der Familien. So kehrt Inayatou regelmässig mit einer Tasche voller Auberginen, Moringa, Tomaten und Karotten nach Hause zurück. Nicht nur davon profitiert die Familie; die Schülerinnen und Schüler geben das erlernte Wissen aus den Schulgärten zu Hause weiter.
Sie erfahren, wie Wasser effizient eingesetzt werden kann, auch in trockenen Regionen.
Schulgärten ermöglichen praktische Lernerfahrungen und verbessern gleichzeitig die Ernährung.
Kinder lernen, lokales Saatgut zu erhalten und für kommende Anbauperioden vorzubereiten.
Wir setzen uns ein für eine Welt, in der wir den Hunger überwunden haben und auch die ärmsten Menschen ein gesundes, würdevolles und selbstbestimmtes Leben führen können. Als Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit finanziert sich SWISSAID zum grössten Teil aus Spendengeldern.
Wir verstehen es als unsere Pflicht, mit Ihren Spenden die grösstmögliche Wirkung zugunsten der Menschen im Globalen Süden zu erzielen. Und es ist unsere Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung beides benötigt: einerseits konkrete Hilfe vor Ort, anderseits mehr Bewusstsein für unsere gemeinsame Verantwortung hier im Norden. Diese beiden Kernelemente von Entwicklungszusammenarbeit spiegeln sich in unserer Programmarbeit wider.
Wir verfügen über eine ZEWO-Zertifizierung. Dieses Gütesiegel bürgt für den sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern. Wir lassen uns freiwillig nach der strengeren ordentlichen Revision prüfen und haben insbesondere im internen Kontrollsystem die Reportings standardisiert.
Unten finden sie den ganzen Sehtest. Konnten Sie diesen komplett lesen?