Ueli Maurer im Meer der Kinder

Ueli Maurer im Meer der Kinder

Bern/Lausanne, 31. Oktober 2013. Vier Schulklassen sind am Donnerstag im Nationalratssaal von Ueli Maurer empfangen worden. Der Grund für die grosse Ehre: Sie hatten mit rund 20’000 anderen Schulkindern für das Hilfswerk SWISSAID im Frühling Abzeichen verkauft. Der Bundespräsident dankte ihnen für ihren Freiwilligen-Einsatz zugunsten der Benachteiligten in der Dritten Welt. 

Fröhlicher Kinderlärm statt politisches Getöse: 120 Schulkinder aus Langnau (BE), Wetzikon (ZH), Aarau (AG) und La Chaux-de-Fonds (NE) waren am Donnerstag zu Gast bei Ueli Maurer im Bundeshaus. Der Bundespräsident empfing sie im Nationalratssaal – und er fühlte sich sichtlich wohl im Meer der Kinder, die ihn umringten, mit Fragen „löcherten“ und Lieder vortrugen. Maurer dankte ihnen für ihren Einsatz zugunsten von benachteiligten Menschen in der 3. Welt. Damit seien sie auch Teil des „Systems Schweiz“ geworden, das davon lebe, dass man sich freiwillig für das Gemeinwohl einsetze.

„Wir haben gerne für SWISSAID Abzeichen verkauft“, sagte die 10-jährige Hanna Siegrist aus Aarau, „weil wir den Menschen in Afrika helfen wollen, die kein Wasser haben“. Und der Tag im Bundeshaus? „Cool“, kommentierte Dorentina Medunjanin (10) aus Wetzikon, „und toll, dass uns Herr Maurer so ernst genommen hat“. Tatsächlich beantwortete der Bundespräsident geduldig alle Fragen – vom Gripen bis zu seinem Lieblings-Fussballclub (er ist YB-Fan). Und er liess es sich nicht nehmen, vielen Kindern ein Autogramm auf den Arm zu schreiben.

900‘000 Franken aus dem Abzeichenverkauf

Jedes Jahr werden 200’000 SWISSAID-Abzeichen in sorgfältiger Handarbeit hergestellt. Für den nächsten Verkauf im Februar und März 2014 haben mexikanische Kunsthandwerker-innen und Kunsthandwerker Wackeltiere aus Holz gefertigt und bemalt. Mit der Herstellung der Abzeichen erhalten viele Familien in der Dritten Welt ein gerechtes Einkommen. Der Abzeichenverkauf ist Teil der Jahreskampagne von SWISSAID, die 2013 auf die Bedeutung der biologischen Landwirtschaft bei der Bekämpfung des Hungers hinweist.

Seit über 60 Jahren bietet der Strassenverkauf von SWISSAID-Abzeichen der Schweizer Jugend die Möglichkeit, die Situation von benachteiligten Menschen im Süden verstehen zu lernen und sich aktiv für diese einzusetzen. Oft kommen sie bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal mit der Entwicklungszusammenarbeit in Kontakt. Dieses Jahr erzielten die Schulkinder mit dem Verkauf von Anhängefiguren aus Indien einen Erlös von knapp 900‘000 Franken, rund neun Prozent der Spendeneinnahmen von SWISSAID. Damit unterstützt das Hilfswerk Selbsthilfeprojekte in  neun Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

  • Caroline Morel, Geschäftsleiterin SWISSAID, Tel. 079 208 7517 oder
  • Lorenz Kummer, Mediensprecher SWISSAID; Tel. 079 307 2592