Nach den Präsentationen ergriffen mehrere Teilnehmende das Wort. Zu den diskutierten Punkten gehörten: die Bedeutung des Direktverkaufs in Nord und Süd, die Ausbildung von Landwirten und die Ernährungsbildung, insbesondere für junge Menschen.
Auf die Frage, ob die konventionelle Landwirtschaft im Jahr 2050 der Vergangenheit angehören wird, wurden mehrere Stimmen laut, die warnten, dass unsere Ökoysteme keine dreissig Jahre mehr auf dekarbonisierte Nahrungsmittelsysteme warten können. Unter den angesprochenen Themen wurde mehrfach die zentrale Bedeutung eines ungehinderten Zugangs zu lokalem, klima-robustem Saatgut hervorgehoben. Dem freien Tausch von solchem Saatgut sowie der Schaffung weiterer Saatgutbanken kommt eine zentrale Bedeutung zu.
Drei Monate vor zwei Volksabstimmungen über Pflanzenschutzmittel, wurden auch die Gefahren von Pestiziden und chemischen Substanzen von den Teilnehmern angesprochen. Insbesondere erwähnt wurde die Gefährdung der bestäubenden Insekten.
Einige fügten hinzu, dass es auch wichtig sei, Landwirte in ihren agroökologischen Bemühungen zu unterstützen. Dieser Meinung war auch Kavita Gandhi. Sie forderte einen Systemwechsel, um den vielfältigen Herausforderungen der globalen Erwärmung zu begegnen und sprach sich gleichzeitig für eine gezielte soziale und ökonomische Unterstützung für Kleinbäuerinnen aus.
Jacques Dubochet seinerseits wiederholte seine Botschaft in Form einer Frage: «Wie bringen wir Millionen von Menschen dazu, Agroökologie anzuwenden?»