Adieu, Hunger

Eine bessere Welt bis 2030: Bis dahin sollen die UNO-Mitgliedstaaten die nachhaltigen Entwicklungziele (SDG) erreichen, die sie sich selber gesetzt haben: darunter Hunger ausmerzen, Armut beenden, Gleichstellung erreichen. Diese Ziele gehören schon lange zum Kerngeschäft von SWISSAID. In dieser Ausgabe des Magazins zeigen wir Ihnen ganz konkret, wie wir uns für diese Ziele in unseren Projektländern einsetzen. Lösungsansätze gibt es viele und überall.

  • In Nicaragua beispielsweise, das mit Dürren und hohen Temperaturen ganz besonders an den Folgen der Klimakatastrophe leidet, errichten Bauern Regenauffangbecken und lernen Methoden der agroökologischen Landwirtschaft anwenden. Dadurch können sie Ernteausfällen und Hunger vorbeugen.
  • In den ecuadorianischen Anden hingegen greifen die Bäuerinnen und Bauern zu Spaten und Pickel: Gemeinsam heben die Männer und Frauen Gräben für neue Wasserleitungen aus und bauen Reservoire sowie Quellfassungen, die die Wasserversorgung ihres Dorfes El Sucre langfristig sicherstellen.
  • «Selbst ist die Frau», heisst es neu im südlichen Tschad. In einer Region, in der die wenigsten Frauen Lesen und Schreiben können, verleihen Alphabetisierungskurse Flügel. Frauen gewinnen an Selbstbewusstsein und erkämpfen sich Unabhängigkeit sowie Einfluss.

Ebenso in dieser Ausgabe:

  • Arbeitslosigkeit, mangelnde Ausbildungsplätze und Kriminalität: Die Perspektiven von kolumbianischen Jugendlichen sind alles andere als rosig. Die Partnerorganisation von SWISSAID hilft, dass die jungen Menschen dennoch die Kurve kriegen.
  • Geteiltes Glück ist doppeltes Glück: Glückskind Heidy Bieri Balthasar erzählt, weshalb sie seit vielen Jahren für arme Menschen in Entwicklungsländern spendet.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!