Welthungertag: Genfer Persönlichkeiten engagieren sich gegen den Hunger

Welthungertag: Genfer Persönlichkeiten engagieren sich gegen den Hunger

Anlässlich des Welthungertages am Sonntag, 16. Oktober, hat der SWISSAID-Verein Genf die Bevölkerung zu einer Manifestation gegen den Hunger eingeladen. Treffpunkt war die Fussgängerzone Mont-Blanc, wo sich auch einige Genfer Persönlichkeiten eingefunden hatten.

Der Hunger in der Welt ist die Schande schlechthin des beginnenden 21. Jahrhunderts. Drastische Veränderungen der Regeln, die den Welthandel bestimmen, sind die einzige Möglichkeit zur Abhilfe. Auch die Agrarpolitik bedarf einer Neuordnung.

Der Ansturm auf das Ackerland in Afrika, Asien und Südamerika verstärkt lediglich die soziale Unsicherheit der Kleinbauernfamilien. Es bleibt Tatsache, dass unter der Milliarde Menschen, die auf der Welt Hunger leiden, drei Viertel in den Ländern des Südens leben.

Der SWISSAID-Verein Genf, der sich in den Ländern des Südens für die Ernährungssicherheit engagiert, wollte die Bedeutung des Welthungertages mit einem symbolischen Ereignis betonen: Ein GoldSprint erwartete die Genferinnen und Genfer in der Fussgängerzone Mont-Balnc. Der Verein "Roue LIbre" animierte zu Sprints mit Fahrrädern auf Rollen. So konnte konkret der Wille und die Motivation, gegen den Hunger anzukämpfen, gemessen werden.

Mit von der Velo-Partie waren auch der amtierende Stadtpräsident von Genf, Pierre Maudet (FDP), Publizist Jean Ziegler, die Ständeräte Liliane Maury Pasquier (SP) und Robert Cramer (Grüne), SWISSAID-Stiftungsrat Carlo Sommaruga und Gemeinderat Laurent Jimaja (Grüne). Sie ergriffen die Gelegenheit, um ihrer Unterstützung einer gerechteren Verteilung der Nahrungsmittelressourcen Ausdruck zu verleihen.

Diese Aktion wurde zusammen mit der Fondation des Parkings, Vélopostale und Association Roue Libre durchgeführt.