Hunger und Landwirtschaft

Mensch und Natur profitieren: Dank modernen, günstigen und ökologischen Anbaumethoden sowie angepasstem Saatgut gelingt es, naturnah zu produzieren und die Bodenfruchtbarkeit zu steigern. Das bedeutet mehr Nahrung und weniger Hunger.


  • Hunger im Tschad: «Mit leerem Bauch schlafen meine Kinder schlecht»

    Hunger im Tschad: «Mit leerem Bauch schlafen meine Kinder schlecht»

    Im Tschad herrscht Hunger – wieder einmal. Bis die Bauern die nächste Ernte einbringen können, dauert es noch einige Wochen. Solange gehen eine Million Männer, Frauen und Kinder abends hungrig ins Bett.
  • Waldnutzungsrecht: «Ein Gefühl wie verheiratet sein»

    Waldnutzungsrecht: «Ein Gefühl wie verheiratet sein»

    Die Spiesse derer, die in Myanmar um Wald kämpfen, sind ungleich lang: Auf der einen Seite stehen Investoren mit Millionen in der Hinterhand. Auf der anderen ist die arme Dorfbevölkerung – für sie steht mit den Wäldern die Existenz auf dem Spiel. Umso erfreulicher ist jeder Erfolg der von SWISSAID unterstützten Waldnutzungsgruppen.
  • Agroökologie in den Anden: Vom Einheitsbrei zur Mischkultur

    Agroökologie in den Anden: Vom Einheitsbrei zur Mischkultur

    Früher war alles besser? Nicht in Ecuador, nicht für Raul Upaya Romero. Bei ihm haben die Kurse in Agroökologie offensichtlich Spuren hinterlassen. Auf dem einst karg bewirtschafteten Land des Kleinbauern in den Anden Ecuadors spriesst heute eine Vielzahl verschiedener Gemüse.
  • Einheimisches Saatgut kann den Frieden nähren

    Einheimisches Saatgut kann den Frieden nähren

    Kolumbien lebt von seinen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Das Land verfügt über eine grosse biologische Vielfalt, ein breit abgestütztes Netzwerk hat sich dem Schutz von einheimischem Saatgut verschrieben. Doch die Regierung verfolgt andere Pläne.
  • «Einheimisches Saatgut ist Leben»

    «Einheimisches Saatgut ist Leben»

    Bunte Vielfalt, reges Treiben: Wer an der Saatguttauschbörse in Niamey einen Augenschein nimmt, ahnt kaum den ernsten Hintergrund. Das einheimische Saatgut in Niger ist in Gefahr. Und damit die sichere Ernährungsgrundlage von vielen Bauernfamilien im Land.
  • Kolumbien: Dem Kokain-Fluch entrinnen

    Kolumbien: Dem Kokain-Fluch entrinnen

    80'000 Familien in Kolumbien leben vom Koka-Anbau. Kleinbauern wählen diesen Weg meistens aus Verzweiflung: Ihre Alternativen sind häufig so karg wie ihre Böden. SWISSAID zeigt ihnen, wie sie mit agroökologischen Methoden auf legale Art ihre Familien ernähren können. Vor allem Jugendliche erhalten so ökonomische Perspektiven, ohne in die Illegalität abzurutschen.
  • Hunger ade: «Lebende Berge» statt kaputte Böden

    Hunger ade: «Lebende Berge» statt kaputte Böden

    In den Anden Kolumbiens litten Bäuerinnen wie Ewangelina Gonzalez lange unter Hunger – trotz fruchtbarer Böden. Dank Agroökologie hat sich nicht nur ihre Ernährung, sondern auch ihr Einkommen massiv verbessert. Davon haben sich zwei Mitglieder des SWISSAID-Vereins Zürich auf eigene Faust und Kosten überzeugt.
  • Adieu, Hunger: 365 Tage im Jahr genug zu essen

    Adieu, Hunger: 365 Tage im Jahr genug zu essen

    Während vier Monaten im Jahr wird für die Bevölkerung in unserem Projektgebiet in Myanmar (Burma) das Essen knapp. In Feldschulen lernen die Bäuerinnen und Bauern, mit naturnahem Ackerbau wieder ein Auskommen zu finden.
  • «Der Wald ist Grossvater und Grossmutter in einem»

    «Der Wald ist Grossvater und Grossmutter in einem»

    Sie brauchen den Wald wie Luft und Wasser: Das Volk der Baiga. Dafür, dass sie ihren eigenen Dorfwald überhaupt nutzen dürfen, haben sie jedoch lange kämpfen müssen. SWISSAID hat ihnen dabei geholfen. Jetzt forsten sie auf.
  • Kleinbäuerin (23) setzt auf Agroökologie – und beeindruckt damit alle

    Kleinbäuerin (23) setzt auf Agroökologie – und beeindruckt damit alle

    Die garstigen Bedingungen in den Anden haben schon viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in die Städte vertrieben, auf der Suche nach Arbeit und einem Einkommen. Ausgelaugter Boden, Wasserknappheit, Abwanderung: Wie sich vielschichtige Probleme auf einen Schlag lösen lassen, wenn man sie an der Wurzel packt, zeigt diese Geschichte.
  • Ein «Mäh» gegen den Hunger

    Ein «Mäh» gegen den Hunger

    Bauernfamilien im südwestlichen Niger kennen Hunger und Durst als täglichen Begleiter. Klimaveränderung, Wasserknappheit und Abholzung verschärfen die Lage zunehmend. Die Ziegenzucht eröffnet den Bauernfamilien einen Weg aus der Misere.
  • Nie mehr Hunger: mit dem Handy die Ernte steigern

    Nie mehr Hunger: mit dem Handy die Ernte steigern

    Wenn wegen Schädlingsbefall eine Missernte droht, können Bauern in Tansania bei Fachleuten Rat holen – per Smartphone. Sogar wer in einem abgelegenen Gebiet lebt und weder lesen noch schreiben kann, hat so Zugang zu Wissen, das auf dem Acker von grossem Nutzen ist. Denn so lässt sich letzten Endes mehr ernten.
  • Forst-Landwirtschaft: «Kinder, ab heute gibt es nur noch zweimal zu essen»

    Forst-Landwirtschaft: «Kinder, ab heute gibt es nur noch zweimal zu essen»

    Ohne Wald werden Hunger und Wasserknappheit für viele noch ärger. Erst der Wald macht das Leben in den Dörfern Guinea-Bissaus erträglich. Das wissen die Bauern – und setzen sich zur Wehr, wenn fremde Männer mit Motorsägen auftauchen.
  • «Harte Arbeit, Hingabe, Willen»

    «Harte Arbeit, Hingabe, Willen»

    Die Ernährung ist mangelhaft, die Schulbildung auf wenige Jahre beschränkt, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft erstickt in Hunger und Misere – wer will da in den entlegenen Dörfern Nicaraguas leben? Doch immer mehr Bauernfamilien schöpfen Zuversicht, dank neuen Anbaumethoden.
  • Von der Lageristin zur Lehrerin

    Von der Lageristin zur Lehrerin

    Wie die 17-jährige Ana Jancy werden viele junge Menschen in Nicaragua dank Jugendorganisationen zur Stütze für Familie und Gesellschaft – und kommen dabei ihren eigenen Lebenszielen näher.
  • Mit Beweisen gegen leere Versprechen

    Mit Beweisen gegen leere Versprechen

    Mit vereinten Kräften wehren sich Kleinbauern in Nicaragua gegen Grossunternehmen, die gentechnisch verändertes Saatgut importieren wollen. Dank von SWISSAID finanzierten Feldversuchen können sie beweisen: Lokale Sorten sind genügsamer und resistenter gegen Klimaschwankungen als Hybrid-Sorten – und ebenso ertragreich.
  • Klimaerhitzung: jeder Tropfen zählt

    Klimaerhitzung: jeder Tropfen zählt

    Arme Bauernfamilien in der Dritten Welt baden aus, was die Menschen in den Industriestaaten anrichten: die Klimakatastrophe. Sie müssen sich rasch anpassen an Dürre, höhere Temperaturen oder unregelmässige Regenfälle. Doch wie soll das gehen, wenn es schon jetzt hinten und vorne nicht reicht?
  • Grüntee ohne bitteren Nachgeschmack

    Grüntee ohne bitteren Nachgeschmack

    Für lange Zeit verarbeiteten die Teebauern in Key Twin Kone die frisch gepflückten Grünteeblätter mit blossen Händen. Dank Teeröstern, Teerollern und einem Solartrockner haben sich die Arbeitsbedingungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stark verbessert. Und auch das Produkt: Der Tee hat eine viel höhere Qualität, schmeckt besser und kann für den doppelten Preis verkauft werden.
  • «Jetzt kann ich sogar sparen»

    «Jetzt kann ich sogar sparen»

    Wenn die Bevölkerung den Reis nicht mehr kaufen muss, sondern selber anbaut, reicht das Geld für andere wichtige Ausgaben – etwa für brandsichere Blechdächer.
  • Wenn die Ärmsten der Armen zum Vorbild werden

    Wenn die Ärmsten der Armen zum Vorbild werden

    Die Ureinwohnerinnen und Ureinwohner Indiens werden geächtet und leben oft in bitterer Armut. In Zentralindien sorgt SWISSAID darum in 93 Dörfern für bessere Zukunftsperspektiven dieser Männer, Frauen und Kinder.