Das gefährliche Geschäft mit den Rohstoffen

Das gefährliche Geschäft mit den Rohstoffen

Sambia gehört zu den grössten Kupferproduzenten, ist aber trotzdem eines der ärmsten Länder der Welt. Während das Kupfer und die Profite von Rohstoff-Konzernen ins Ausland transferiert werden, bleiben den meisten Menschen vor Ort nur Dreck und Armut.

Dick im Geschäft ist das Unternehmen Glencore mit Sitz in Baar, das sich zunehmend mit Widerständen konfrontiert sieht. Eine sambische NGO bereitet eine OECD-Beschwerde gegen die Steuertricks von Glencore vor, die in der Schweiz nun von der Erklärung von Bern (EvB) vertreten wird. 

Alice Odiot und Audrey Gallet drehten den Dokumentarfilm "Sambia: Wer profitiert vom Kupfer?" über die Aktivitäten von Glencore in dem südafrikanischen Land.

Auschnitte des Filmes wurden auch an der Buchvernissage "Rohstoff - das gefährlichste Geschäft der Schweiz" der Erklärung von Bern (EvB) im September in Zürich gezeigt. 

Das Buch durchleuchtet erstmals die Rolle von Schweizer Unternehmen im boomenden Rohstoff-Business und die globale Bedeutung der Rohstoffdrehscheibe Schweiz. Neben der Filmerin Alice Odiot trug auch SWISSAID-Rohstoffexperte Lorenz Kummer ein Kapitel zu dem Buch bei.

Das Buch gibt es im SWISSAID-Shop.

 

Bild: Wiki Media