34‘000 unterschreiben Weckruf gegen Hunger und Armut

34‘000 unterschreiben Weckruf gegen Hunger und Armut

Bern, 31. Mai 2016. 34‘000 Menschen haben den «Weckruf gegen Hunger und Armut» unterzeichnet, der zum Ausbau der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit auffordert. Der von über 75 Organisationen getragene Aufruf für eine weltoffene und solidarische Schweiz wurde gestern Abend Nationalrätinnen und Nationalräten übergeben, die am Donnerstag über das Budget für die Schweizer Entwicklungshilfe entscheiden werden.

Mujinga Kambundji, Schweizer Leichtathletik-As und SRK-Botschafterin, Jean-Philippe Rapp, TV-Journalist aus der Suisse romande sowie Fulvio Caccia, alt-Nationalrat und ehemaliger Präsident der Caritas übergaben auf dem Berner Bärenplatz, in Sichtweite des Bundeshauses, als Erstunterzeichnende den Weckruf gegen Hunger und Armut an Mitglieder des Nationalrats aus CVP, FDP, SP, GP, GLP, BDP und EVP.

Die über 75 Organisationen der Zivilgesellschaft, die den Weckruf gemeinsam lanciert hatten, fordern, dass Bundesrat und Parlament 0.7 Prozent des Nationaleinkommens für die staatliche Entwick­lungszusammenarbeit (Aide public au développement, APD) einsetzen. Der Nationalrat wird am Donnerstag, 2. Juni, über die Botschaft des Bundesrats zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 entscheiden. Diese will sich mit einer APD-Quote von 0.48% begnügen.

Für weitere Auskünfte:

  • Mark Herkenrath, Geschäftsleiter Alliance Sud, Tel. 078 699 58 66
  • Eva Schmassmann, Entwicklungspolitik Alliance Sud, Tel. 076 458 89 52 

Bild: Alliance Sud/Martin Bichsel