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8. September 2009

In Kolumbien werden in grossem Stil Agrotreibstoffe hergestellt, meist aus Palmöl. Der Anbau der Palme lohnt sich für die Kleinbauernfamilien auf dem Land nicht, weil die Investitionen zu hoch sind. Den "Grossen", denen diese Monokulturen lukrativ scheinen, geht zusehends das Land aus. Darum vertreiben sie die Kleinbauern von ihren Äckern - so vor kurzem geschehen in unserem Tätigkeitsgebiet in Bolivar. Der erste Beitrag im Newsletter zeigt, wie brisant das Thema Agrotreibstoffe ist. Wir zählen auf Ihre Unterstützung!

Mit den besten Wünschen für eine spannende Lektüre grüsst Sie herzlich

Ihr SWISSAID-Redaktionsteam

PS: Bitte nicht ärgern: In Einzelfällen kann es sein, dass Sie den Newsletter erhalten, obwohl Sie ihn abbestellt haben. Dafür entschuldigen wir uns im Voraus. Der Grund dafür liegt in einem internen Informatikproblem, das wir jedoch beheben konnten. Falls Sie wirklich auf den Newsletter verzichten möchten, bestellen Sie in bitte nochmals ab, indem Sie auf den Link unten auf der Seite klicken. Oder vielleicht gefällt er Ihnen doch ganz gut? Ihr Feedback ist uns immer willkommen!

Agrotreibstoffe: Swissaid hilft vertriebenen Kleinbauern in Kolumbien

Zur Bildstrecke
In Kolumbien bezahlt die Bevölkerung den Preis für die Ausweitung der Palmöl-Monokulturen. Kürzlich wurden im Tätigkeitsgebiet von SWISSAID im Departement Bolivar 120 Familien von ihrem Land vertrieben. Grossunternehmen wollen auf ihren Äckern Palmöl-Palmen anpflanzen, aus denen Agrotreibstoffe gewonnen werden sollen. SWISSAID leistet Nothilfe und unterstützt die vertriebenen Familien in ihrem Kampf für die Rückkehr in ihre Dörfer. In dieser Region Kolumbiens droht tausenden Menschen die Vertreibung. Sehen Sie in der Bildstrecke», wie wir mit Ihrer Spende den vertriebenen Familien helfen.

Indien: Gemeinschaften erhalten Waldrechte dank SWISSAID

Für einen Zeitungsbericht einer englischen indischen Tageszeitung bitte klicken
Seit 2006 können indigene Gemeinschaften in Indien ihre Rechte an der Nutzung der Dorf-Wälder geltend machen – theoretisch. Die bürokratischen Hindernisse sind enorm. Nun ist es den beiden Dörfern Mendha Lekha (1800 Hektar Wald) und Marda (880 Hektar) im Gliedstaat Maharashtra mit Unterstützung von SWISSAID erstmals gelungen, ihre Rechte am Wald durchzusetzen. Die Menschen dieser beider Dörfer leben seit jeher im Wald und haben nun als erste und einzige in ganz Indien die legalen Nutzungsrechte für den Wald erhalten, den sie nutzen. Mehr über das SWISSAID-Programm in Indien»

Studie aus Mosambik belegt: Agrotreibstoffe aus Jatropha sind ein Irrweg

SWISSAID-Plakat zu Agrotreibstoffen
Agrotreibstoffe aus der Jatropha-Nuss sind nicht nachhaltig und verdrängen in Mosambik den Anbau von Nahrungsmitteln - in einem Land, das immer wieder auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen ist. Dies belegt eine neue Studie aus Mosambik, die von der Schweizer Plattform Agrotreibstoffe in Auftrag gegeben wurde. Im aargauischen Bad Zurzach ist der Bau einer Biodiesel-Fabrik auf der Basis von Jatropha-Nüssen geplant, die ausgerechnet aus Mosambik eingeführt werden sollen. In Delémont soll eine Fabrik entstehen, in der aus brasilianischem Zuckerrohr Bioethanol hergestellt wird. Breite Kreise der Bevölkerung kritisieren das Vorhaben - unterstützen Sie die Kritiker auf  Facebook» (französisch).

Crans-Montana: Sponsorenlauf für Wasserprojekt in Niger

Wasserträgerinnen in Niger
Wollen Sie sich sportlich solidarisch zeigen mit der Bevölkerung von Abala, einer grossen Gemeinde in Niger? Am Sonntag 13. September bietet sich diese Chance: Soroptimist International organisiert einen Sponsorenlauf rund um den Lac Grenon bei Crans-Montana. Mit dem "Lauf für Wasser" sollen Spendengelder gesammelt werden, damit in der Gemeinde Abala ein Brunnenprojekt von SWISSAID finanziert werden kann, das 53 000 Menschen Zugang zu Trinkwasser verschafft. Möchten Sie für Abala laufen oder einen Läufer oder eine Läuferin sponsern? Hier finden Sie alle Informationen (französisch): www.soroptimist-cransmontana.ch

Veranstaltungshinweise - wo Sie SWISSAID persönlich kennen lernen können

Biene
  • Diskussion über Nahrung und Agrotreibstoffen mit SWISSAID, in der Roten Fabrik in Zürich, Details»
  • Grösster Schweizer Biomarkt in Saignelégier, dieses Jahr mit einem Fokus auf die Bienen. SWISSAID zeigt erfolgreiche Honigprojekte in der Dritten Welt, 19. - 29. September, weitere Informationen»
  • Fest der Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik, 17. Oktober auf dem Bundesplatz in Bern - mehr»
  • Kein neues Klimaabkommen ohne fairen Deal mit den Entwicklungsländern
    Tagung von Alliance Sud, der Lobbyorganisation der Schweizer Hilfswerke:
    30. Oktober 2009, Bern - mehr»


 
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