Titelbild des Newsletters mit einem grünen Quadrat und einem Bild, das eine Bäuerin in Guinea-Bissau zeigt, die eine Sense geschultert hat und auf dem Kopf einen Korb trägt. Rechts das Logo von SWISSAID.
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30. April 2009

Gut Ding will Weile haben, heisst es. Doch für die Menschen in Burma, die ein Jahr nach dem verheerenden Wirbelsturm Nargis immer noch kein festes Dach über dem Kopf haben, dürfte dies wie Hohn in den Ohren klingen. Sie werden Wind und Regen während der kommenden Monsun-Saison schutzlos ausgeliefert sein.
Wirbelsturmopfer im Süden Myanmars
Stünde Baumaterial zur Verfügung, könnten sie ihr Haus wieder aufbauen. Denn es braucht nicht so viel, um einer Familie zu helfen (doch das braucht es): Holzpfähle, Wände, Wellblech und Nägel für ein ganzes Haus kosten umgerechnet knapp 900 Franken. SWISSAID hat anfänglich geholfen, Notunterkünfte zu schaffen. Nun müssen bessere Häuser gebaut werden. Doch dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

Als SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel kürzlich die verwüsteten Gebiete im Süden von Burma besuchte, fand sie nicht nur notdürftig geflickte Häuser vor, sondern traf vor allem viele traumatisierte Menschen. 140 000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, verloren im Wirbelsturm vor einem Jahr das Leben. „Die menschliche Tragödie ist auch ein Jahr später unfassbar“, berichtet Caroline Morel. Im Dorf Awapeak erzählten ihr einige Wirbelsturmopfer, wie sie den Zyklon überlebten.

In dieser Situation ist den Menschen die Religion sowie die gegenseitige Solidarität und Unterstützung eine grosse Hilfe. Wir möchten wenigstens auf der materiellen Ebene die Voraussetzungen schaffen, dass die Menschen die Schicksalsschläge verarbeiten können. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Einiges haben die Menschen in Myanmar mit Ihrer Unterstützung erreicht. Die Nothilfe ist abgeschlossen, der Wiederaufbau ist in vollem Gang. Bitte helfen Sie uns dabei.

Die Förderung von Bodenschätzen: Transparenz gewinnt

Symposiums-Bild
Bewaffnete Konflikte, Korruption, Umweltverschmutzung: Die Förderung von Öl und anderen Bodenschätzen hat in Entwicklungsländern oft negative Konsequenzen für die Wirtschaft und die Bevölkerung. Am SWISSAID-Symposium in Zürich diskutieren am 9. Juni Manager, Expertinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung über Auswege aus der Ressourcenfalle. Informationen und Anmeldung»

Syngenta: Verzicht auf Agrotreibstoffe gefordert

SWISSAID-Vertreterin Tina Goethe hat an der Generalversammlung von Syngenta die Konzernleitung aufgefordert, auf die Förderung und Produktion von Agrotreibstoffen zu verzichten. Die Herstellung dieser Treibstoffe geht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Und heute hungert weltweit bereits jeder siebte Mensch, wobei Syngenta massgeblich an der Produktion von Nahrungsmitteln und Agrotreibstoffen beteiligt ist. Zur Rede» 

Internationale Care-Konferenz in Basel

Vom 18. bis 20. Juni findet in Basel eine internationale Konferenz zu Care-Ökonomie und Care-Krisen statt. An drei Tagen werden Resultate der englischen Studie "Political and Social Economy of Care" (UNRISD-Studie) vorgestellt. Thematisiert werden die bezahlte formelle und informelle Care-Arbeit, die Ernährungskrise und die Ketten der Lebensmittelherstellung sowie Migration und Versorgungsketten. Nicht fehlen werden Diskussionen und Informationen zur globalen Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf die Care-Arbeit. Die Konferenz wird von WIDE organisiert, einem Verbund von Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlerinnen, wobei WIDE für "Women in Development Europe" steht. SWISSAID ist Mitveranstalterin und wird auf dem Forum zur Ernährungskrise vertreten sein.
Informationen und Anmeldung: www.wide-network.ch»

 
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