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Pressemitteilungen

Afrika ist „für jedermann zu haben“ - Europas Nachfrage nach Agrotreibstoffen heizt Landnahme in Afrika an.

31. August 2010. Die Landnahme in Afrika zur Produktion von Agrotreibstoffen für den europäischen Markt nimmt dramatische Formen an. Rund 50'000 Quadratkilometer Land – eine Fläche grösser als die Schweiz – ist von ausländischen Unternehmen aufgekauft worden. Dies zeigt eine neue Studie von „Friends of the Earth“. In der Schweiz verlangt eine parlamentarische Initiative strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe. mehr...

Hungersnot erfasst den Tschad

Bern/Lausanne, 27. August 2010. Der Sahelstaat Tschad leidet wegen Dürre unter einer Hungersnot. Betroffen sind rund eine Millionen Menschen, unter ihnen viele Kinder. SWISSAID leistet Hilfe und bittet dafür um Spenden. mehr...

Wem gehört der Broccoli? Protestaktion begleitet Anhörung am Europäischen Patentamt

München, 20 Juli 2010. Gegen die Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln protestiert heute ein internationales Bündnis aus 300 Verbänden und Organisationen – darunter die EvB und Swissaid – vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München. Anlass ist dessen anstehender Grundsatzentscheid: Anhand von Patenten auf Broccoli, Tomaten und daraus hergestellten Lebensmitteln wird das EPA entscheiden, ob natürliche Ressourcen weiterhin als „Erfindung“ beansprucht werden können. Das Bündnis lehnt dies ab und hat bereits 100 000 Unterschriften für gesetzliche Verbote solcher Patente gesammelt.  mehr...

Nationalrat Carlo Sommaruga verstärkt SWISSAID-Führung

Bern / Lausanne, 7. Juni 2010. Nationalrat Carlo Sommaruga und Thomas Kohler, Associate Director des „Centre for Development and Environment“ der Universität Bern, verstärken als neue Mitglieder des Stiftungsratsausschusses die Führung von SWISSAID. Trotz Wirtschaftskrise erzielte das Hilfswerk im Jahr 2009 ein gutes Sammelergebnis und konnte ein Auslandprogramm in der Höhe von 11,6 Millionen Franken umsetzen.  mehr...

Die „Grundlage des Lebens“ ist in Gefahr - Festival der Vielfalt auf dem Berner Bundesplatz beschliesst Saatgutkarawane

Bern, 4. Juni 2010. „Die biologische Vielfalt ist nicht nur Rohstoffbasis, sondern Grundlage des Lebens“, erklärte Bundesrat Leuenberger am Freitag am Festival der Vielfalt. Genau das war auch die Botschaft der Saatgutkarawane von SWISSAID und der Schweizer Bauernorganisationen, die auf dem Berner Bundesplatz zum Abschluss kam. Die Karawane-Teilnehmer forderten, Bauern und Bäuerinnen – nicht die grossen Konzerne – müssten die Kontrolle über das Saatgut ausüben, um die globale Ernährung sicherzustellen. mehr...

Das Saatgut der Welt ist in Gefahr

SWISSAID und Bauernorganisationen lancieren internationale Saatgutkarawane. Genf, 25. Mai 2010. Die Saatgutkarawane von SWISSAID und den Schweizer Bauernorganisationen ist heute in Genf gestartet. Ziel der Tour, die am 4. Juni in einem Fest auf dem Berner Bundesplatz kulminieren wird: die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der lokalen Saatgutvielfalt – und damit der Grundlage unserer Ernährung – durch die industrielle Landwirtschaft aufmerksam machen. mehr...

Der Niger leidet unter einer Hungersnot

Bern / Lausanne, 5. Mai 2010. Der Sahelstaat Niger leidet wegen zu geringer Regenfälle unter einer Hungersnot. Betroffen sind fast acht Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung. SWISSAID leistet Hilfe und bittet dafür um Spenden. mehr...

Schinken und Salami mit Patent?

Bern / Zürich, 27. April 2010. Der US-Konzern Monsanto will Schinken, Schnitzel und Salami patentieren lassen. Ein eklatanter Missbrauch des Patentrechts, findet die globale Koalition „No Patents on Seeds“ (Kein Patent auf Leben), der in der Schweiz SWISSAID und die Erklärung von Bern (EvB) angehören.  mehr...

Petition gegen Agrotreibstoffe lanciert

Bern, 23. April 2010 / Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger und zerstören Umwelt und Tropenwälder. Eine Koalition von 21 Schweizer Organisationen fordert daher strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz und lanciert eine Petition. Die Zulassungskriterien werden vor allem die in Bad Zurzach (AG) und Delémont (JU) geplanten Produktionsanlagen betreffen. mehr...

Mit Vielfalt gegen Hunger

Bern/Lausanne, 16. Februar 2010. Die menschliche Ernährung steht auf einer erschreckend schmalen Basis. Allein Reis, Mais und Weizen decken die Hälfte des weltweiten Nahrungsbedarfs „Die Vielfalt der Nutzpflanzen und Tierrassen ist jedoch entscheidend im Kampf gegen Hunger und Armut“, erklärte SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel bei der Lancierung der Jahreskampagne zum Thema biologische Vielfalt. Mit konkreten Projekten im Weltsüden und einer Saatgut-Karawane in der Schweiz gibt SWISSAID Gegensteuer. mehr...

Jatropha: weder bio noch öko

Basel, Bern, Lausanne / 5. Januar 2010. In Bad Zurzach hat die Firma Green Biofuel AG eine Baubewilligung für eine Agrodiesel-Anlage erhalten. Dort soll die ölhaltige Pflanze Jatropha aus Mosambik verarbeitet werden. Die Plattform Agrotreibstoffe, in der rund 20 Hilfswerke, Umwelt- und Bauernorganisationen zusammengeschlossen sind, zeigt sich darüber äusserst besorgt. Jatropha kann nur mit grossem Einsatz von Pestiziden, Kunstdüngern und Wasser gewinnbringend angebaut werden. Von „Bio“-Treibstoffen kann deshalb nicht die Rede sein. Zudem verdrängen sie die Nahrungsmittelproduktion. Die Schweiz muss auf die Verarbeitung von Jatropha verzichten, fordert die Plattform Agrotreibstoffe.  mehr...

Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger

Bern/Lausanne, 28. Mai 2008. Die Entwicklungsorganisation SWISSAID fordert ein Moratorium für die industrielle Produktion und den Stopp der staatlichen Förderung von Agrotreibstoffen. „Die Nutzung von Nahrungsmitteln für Treibstoffe ist ein Irrweg und verschärft die globale Hungerkrise“, erklärte SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel an einer Pressekonferenz in Bern zum Auftakt eines mit internationalen Fachleuten besetzten Symposiums zu den Folgen des Agrotreibstoff-Booms. mehr...

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Keine Patente auf Saatgut!