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Pressemitteilungen

Grosser Bahnhof für engagierte Kinder im Bundeshaus

Bern/Lausanne, 17. November 2011. Vier Schulklassen sind am Donnerstag im Bundeshaus empfangen worden. Der Grund für die Ehre: Sie hatten mit rund 20’000 anderen Schulkindern für das Hilfswerk SWISSAID im Frühling Abzeichen verkauft. DEZA-Vizedirektorin Maya Tissafi dankte ihnen für ihren Freiwilligen-Einsatz zugunsten der Benachteiligten in der Dritten Welt.  mehr...

Schweizer Firmen sollen weltweit die Menschenrechte respektieren

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen - darunter SWISSAID - in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“. Menschenrechte und Umweltschutz sind zu wichtige Anliegen, als sie einfach dem Gutdünken der Konzerne zu überlassen. Unterstützung erhielten die Organisationen von Ständerat Dick Marty. Der Menschenrechtsspezialist rief die Schweiz auf, auch im Interesse des eigenen Rufes für klare Verhältnisse zu sorgen.  mehr...

Rohstoffplatz Schweiz - Oase der Intransparenz

27. Oktober 2011. Wie die USA will nun auch die EU-Kommission alle Öl- und Bergbaukonzerne verpflichten, ihre Zahlungen an Regierungen der Förderländer offenzulegen. Damit soll die Steuerbasis rohstoffreicher Entwicklungsländer gestärkt und Korruption bekämpft werden. Nur die Schweiz hinkt hinterher, obwohl das Rohstoffgeschäft hierzulande immer wichtiger wird. EvB und Swissaid fordern Transparenzregeln auch für Schweizer Firmen. mehr...

NGO-Bündnis fordert Regierungsklagen gegen Brokkoli-Patent

München/Bern/Zürich, 26.10.2011. Mit sechs Meter hohem, fliegendem Gemüse und Ständen mit patentiertem Brokkoli haben heute rund 300 Personen vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren protestiert. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites Bündnis von Umwelt-, Entwicklungs- und Bauernorganisationen. Nach der EPA-Ankündigung, das umstrittene Patent auf Brokkoli aufrecht zu erhalten, fordern die NGO jetzt die Regierungen zum handeln auf. mehr...

Agrarforschung: Mehr Einfluss für die Bauern

Bern/Lausanne, 22. September 2011. Welche Forschung braucht es, um den Hunger zu beseitigen? Tut die Schweiz das Richtige? Zur Diskussion dieser Fragen luden SWISSAID und das CDE gestern Abend zu einer Tagung an der Universität Bern ein. In einem Punkt waren sich alle einig: Es braucht einen Richtungswechsel in der globalen Landwirtschaft und in der Agrarforschung - hin zu den Kleinbauern und zur multifunktionellen Landwirtschaft.  mehr...

Glencore: Erster Nachhaltigkeitsbericht bleibt reine Absichtserklärung

Keine drei Monate nach seinem Börsengang hat der Zuger Rohstoffriese Glencore bereits seinen ersten „Sustainability Report“ veröffentlicht. Statt konkreter Ziele und Massnahmen finden sich in diesem Schnellschuss jedoch vor allem vollmundige Absichtserklärungen. Diese zeigen den riesigen Nachholbedarf des Nachfolgeunternehmens der Marc Rich AG im Bereich ökologischer und sozialer Verantwortung. Von der angestrebten internationalen „Best Practice“ ist Glencore noch meilenwert entfernt.  mehr...

Syngenta-Melone: Konsumierendelehnen Patenteauf Lebensmittelab

Zürich/Bern, 27.7.2011 Die Schweizer Bevölkerungbetrachtet Patente auf Lebensmittel äusserst kritisch. Wie eine repräsentative Umfrage der Erklärung von Bern und Swissaid zeigt, sind zwei Drittel grundsätzlich gegen die Patentierbarkeit von Nutzpflanzen und fast jede/r Zweite würde, vor die Wahl gestellt, auf den Kauf patentierter Früchte und Gemüse verzichten. Diese Ablehnung zielt auch auf Produkte des Agrokonzerns Syngenta, dessen Patent für Melonen mit „angenehmemGeschmack“ im April dieses Jahres vom Europäischen Patentamt bestätigt wurde. mehr...

Förderung von Agrotreibstoffen beenden - SWISSAID schlägt vor dem G20-Landwirtschaftsgipfel Alarm

Bern/Lausanne, 21. Juni 2011. Die Landwirtschaftsminister der G-20 treffen sich morgen in Paris, um über einen Aktionsplan zur Bekämpfung der Preisvolatilität für Nahrungsmittel zu beraten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sofort alle staatlichen Fördermassnahmen für Agrotreibstoffe fallen, verlangt SWISSAID, die Schweizer Stiftung für Entwicklungshilfe. Diese Forderung stellten jüngst auch Organisationen wie Weltbank, IWF, FAO und WTO. mehr...

Petition: Brot! Kein Benzin. 61’901 Menschen fordern strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe

Bern, 24. Februar 2011 / Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger und zerstören Tropenwälder. 35 Organisationen und 61'901 besorgte Bürgerinnen und Bürger fordern deshalb mit der heute übergebenen Petition vom Bund strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz. Die Petition kommt im richtigen Moment: Sie unterstützt einen Gesetzesvorschlag der Umweltkommission des Nationalrats, der sich in der Vernehmlassung befindet. In Delémont wurden die Pläne für eine Agrotreibstoff-Anlage zurückgezogen.  mehr...

Was Hunger mit Erdöl zu tun hat

Bern/Lausanne, 17. Februar 2011. Afrikas rohstoffreiche Länder haben das Potenzial, sich selbst zu helfen. SWISSAID unterstützt deshalb im Tschad den mutigen Kampf der Zivilgesellschaft gegen Hunger und für mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der Öleinnahmen. Von den Erfolgen konnte sich eine Schweizer Parlaments-Delegation letzte Woche selbst ein Bild machen. „Es braucht aber im Erdölgeschäft mehr Trans-parenz und Verantwortung“, erklärte SWISSAID-Geschäftsführerin Caroline Morel am Donnerstag bei der Lancierung der Jahreskampagne – „auch in der Schweiz“. mehr...

Etappensieg in München: Keine Patente auf Brokkoli & Co.

Das Europäische Patentamt (EPA) hat gestern in München die Entscheidung über das sogenannte „Brokkoli-Patent“ gefällt. Darin erklärt das EPA, dass Verfahren zur konventionellen Züchtung von Pflanzen und Tieren keine technischen Erfindungen sind, und deswegen auch nicht patentiert werden können. Die Erklärung von Bern und Swissaid begrüssen diese Klärung, weisen aber auch darauf hin, dass Patente auf Pflanzen trotzdem immer noch möglich sind. Deshalb braucht es grundlegende Änderungen im Patentrecht.  mehr...

Hürde für Agrotreibstoffe wird höher

Bern/Lausanne, 10. November 2010. Die Kommission für Umwelt und Energie (UREK) des Nationalarats hat mit einem Gesetzesvorschlag die Hürde für Steuererleichterungen auf Agrotreibstoffe deutlich erhöht. Die geplanten Raffinerieprojekte in Bad Zurzach und Delémont dürften damit keine Chance mehr haben, Agrotreibstoffe für den Schweizer Markt zu produzieren. mehr...

Bundespräsidentin Leuthard dankt Schulkindern für Freiwilligen-Einsatz

Bern/Lausanne, 9. November 2010. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Dienstag vier Schulklassen empfangen. Der Grund für die Ehre: Sie hatten mit rund 25’000 anderen Schulkindern für das Hilfswerk SWISSAID im Frühling Abzeichen verkauft. Leuthard dankte den Kindern für ihren Freiwilligen-Einsatz zugunsten der Benachteiligten in der Dritten Welt.  mehr...

Rohstoffreiche Staaten müssen transparenter werden

Bern/Lausanne, 21. Oktober 2010. Die Schweiz empfängt morgen die französischsprachigen Staaten zum Gipfeltreffen in Montreux. Nach Ansicht von SWISSAID bietet dies eine hervorragende Gelegenheit, die Staatschefs rohstoffreicher Länder dazu aufzufordern, ihren Reichtum an Öl, Gold oder Uran transparenter zu verwalten und zur Bekämpfung der Armut einzusetzen. mehr...

Flashmob als Protest gegen den Hunger

16. Oktober 2010. Anlässlich des Welternährungstages folgte eine Gruppe mutiger Menschen dem Aufruf von SWISSAID Genf und nahm trotz Regen und Kälte an einem Flashmob am Place du Rhône in Genf teil, um gegen den Hunger auf der Welt zu protestieren. mehr...

Agrarkonzerne profitieren von der Nahrungsmittelkrise

Bern/Lausanne, 14. Oktober 2010. Anlässlich des Welternährungstags (16. Oktober) kritisiert SWISSAID die Tatsache, dass die hohen Summen, die zur Lösung der Nahrungsmittelkrise von 2008 eingesetzt wurden, in erster Linie den Agrarkonzernen zugute kamen. Denn diese haben ihre Gewinne massiv gesteigert, indem sie den Entwicklungsländern eine industrielle Landwirtschaft aufzwingen, die die Umwelt zerstört und Kleinbauernfamilien verdrängt. mehr...

SWISSAID gratuliert Stiftungsrätin Sommaruga

Bern/Lausanne, 22. September. SWISSAID gratuliert Simonetta Sommaruga zur Wahl in den Bundesrat. Die neue Bundesrätin hat das Entwicklungshilfswerk fünf Jahre präsidiert und ist immer noch Mitglied des Stiftungsrates. Die Ausrichtung der Schweizer Entwicklungshilfe wird in Sommarugas erstem Jahr in der Landesregierung ein wichtiges politisches Thema sein. mehr...

Afrika ist „für jedermann zu haben“ - Europas Nachfrage nach Agrotreibstoffen heizt Landnahme in Afrika an.

31. August 2010. Die Landnahme in Afrika zur Produktion von Agrotreibstoffen für den europäischen Markt nimmt dramatische Formen an. Rund 50'000 Quadratkilometer Land – eine Fläche grösser als die Schweiz – ist von ausländischen Unternehmen aufgekauft worden. Dies zeigt eine neue Studie von „Friends of the Earth“. In der Schweiz verlangt eine parlamentarische Initiative strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe. mehr...

Hungersnot erfasst den Tschad

Bern/Lausanne, 27. August 2010. Der Sahelstaat Tschad leidet wegen Dürre unter einer Hungersnot. Betroffen sind rund eine Millionen Menschen, unter ihnen viele Kinder. SWISSAID leistet Hilfe und bittet dafür um Spenden. mehr...

Wem gehört der Broccoli? Protestaktion begleitet Anhörung am Europäischen Patentamt

München, 20 Juli 2010. Gegen die Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln protestiert heute ein internationales Bündnis aus 300 Verbänden und Organisationen – darunter die EvB und Swissaid – vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München. Anlass ist dessen anstehender Grundsatzentscheid: Anhand von Patenten auf Broccoli, Tomaten und daraus hergestellten Lebensmitteln wird das EPA entscheiden, ob natürliche Ressourcen weiterhin als „Erfindung“ beansprucht werden können. Das Bündnis lehnt dies ab und hat bereits 100 000 Unterschriften für gesetzliche Verbote solcher Patente gesammelt.  mehr...

Nationalrat Carlo Sommaruga verstärkt SWISSAID-Führung

Bern / Lausanne, 7. Juni 2010. Nationalrat Carlo Sommaruga und Thomas Kohler, Associate Director des „Centre for Development and Environment“ der Universität Bern, verstärken als neue Mitglieder des Stiftungsratsausschusses die Führung von SWISSAID. Trotz Wirtschaftskrise erzielte das Hilfswerk im Jahr 2009 ein gutes Sammelergebnis und konnte ein Auslandprogramm in der Höhe von 11,6 Millionen Franken umsetzen.  mehr...

Die „Grundlage des Lebens“ ist in Gefahr - Festival der Vielfalt auf dem Berner Bundesplatz beschliesst Saatgutkarawane

Bern, 4. Juni 2010. „Die biologische Vielfalt ist nicht nur Rohstoffbasis, sondern Grundlage des Lebens“, erklärte Bundesrat Leuenberger am Freitag am Festival der Vielfalt. Genau das war auch die Botschaft der Saatgutkarawane von SWISSAID und der Schweizer Bauernorganisationen, die auf dem Berner Bundesplatz zum Abschluss kam. Die Karawane-Teilnehmer forderten, Bauern und Bäuerinnen – nicht die grossen Konzerne – müssten die Kontrolle über das Saatgut ausüben, um die globale Ernährung sicherzustellen. mehr...

Das Saatgut der Welt ist in Gefahr

SWISSAID und Bauernorganisationen lancieren internationale Saatgutkarawane. Genf, 25. Mai 2010. Die Saatgutkarawane von SWISSAID und den Schweizer Bauernorganisationen ist heute in Genf gestartet. Ziel der Tour, die am 4. Juni in einem Fest auf dem Berner Bundesplatz kulminieren wird: die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der lokalen Saatgutvielfalt – und damit der Grundlage unserer Ernährung – durch die industrielle Landwirtschaft aufmerksam machen. mehr...

Der Niger leidet unter einer Hungersnot

Bern / Lausanne, 5. Mai 2010. Der Sahelstaat Niger leidet wegen zu geringer Regenfälle unter einer Hungersnot. Betroffen sind fast acht Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung. SWISSAID leistet Hilfe und bittet dafür um Spenden. mehr...

Schinken und Salami mit Patent?

Bern / Zürich, 27. April 2010. Der US-Konzern Monsanto will Schinken, Schnitzel und Salami patentieren lassen. Ein eklatanter Missbrauch des Patentrechts, findet die globale Koalition „No Patents on Seeds“ (Kein Patent auf Leben), der in der Schweiz SWISSAID und die Erklärung von Bern (EvB) angehören.  mehr...

Petition gegen Agrotreibstoffe lanciert

Bern, 23. April 2010 / Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger und zerstören Umwelt und Tropenwälder. Eine Koalition von 21 Schweizer Organisationen fordert daher strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz und lanciert eine Petition. Die Zulassungskriterien werden vor allem die in Bad Zurzach (AG) und Delémont (JU) geplanten Produktionsanlagen betreffen. mehr...

Mit Vielfalt gegen Hunger

Bern/Lausanne, 16. Februar 2010. Die menschliche Ernährung steht auf einer erschreckend schmalen Basis. Allein Reis, Mais und Weizen decken die Hälfte des weltweiten Nahrungsbedarfs „Die Vielfalt der Nutzpflanzen und Tierrassen ist jedoch entscheidend im Kampf gegen Hunger und Armut“, erklärte SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel bei der Lancierung der Jahreskampagne zum Thema biologische Vielfalt. Mit konkreten Projekten im Weltsüden und einer Saatgut-Karawane in der Schweiz gibt SWISSAID Gegensteuer. mehr...

Jatropha: weder bio noch öko

Basel, Bern, Lausanne / 5. Januar 2010. In Bad Zurzach hat die Firma Green Biofuel AG eine Baubewilligung für eine Agrodiesel-Anlage erhalten. Dort soll die ölhaltige Pflanze Jatropha aus Mosambik verarbeitet werden. Die Plattform Agrotreibstoffe, in der rund 20 Hilfswerke, Umwelt- und Bauernorganisationen zusammengeschlossen sind, zeigt sich darüber äusserst besorgt. Jatropha kann nur mit grossem Einsatz von Pestiziden, Kunstdüngern und Wasser gewinnbringend angebaut werden. Von „Bio“-Treibstoffen kann deshalb nicht die Rede sein. Zudem verdrängen sie die Nahrungsmittelproduktion. Die Schweiz muss auf die Verarbeitung von Jatropha verzichten, fordert die Plattform Agrotreibstoffe.  mehr...

Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger

Bern/Lausanne, 28. Mai 2008. Die Entwicklungsorganisation SWISSAID fordert ein Moratorium für die industrielle Produktion und den Stopp der staatlichen Förderung von Agrotreibstoffen. „Die Nutzung von Nahrungsmitteln für Treibstoffe ist ein Irrweg und verschärft die globale Hungerkrise“, erklärte SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel an einer Pressekonferenz in Bern zum Auftakt eines mit internationalen Fachleuten besetzten Symposiums zu den Folgen des Agrotreibstoff-Booms. mehr...

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