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61'901 Unterschriften gegen Agrotreibstoffe

Petition Agrotreibstoffe
24.2.2011. Brot! Kein Benzin. Unter dieses Motto stellten die 35 Organisationen - von AllianceSud bis WWF  - die Übergabe der Petition gegen die Produktion von Agrotreibstoffen, die zu Hunger und Umweltzerstörung führen. Die Allianz von Schweizer Umwelt-, Bauern- und Entwicklungsorganisationen fordert mit der Petition vom Bundesrat und Parlament strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz. Sie unterstützt damit eine Gesetzesvorlage der Umweltkommission des Nationalrats, die sich in Vernehmlassung befindet. Zur Medienmitteilung

Zuckerrohr - Ausgangsrohstoff zur Herstellung von Agrotreibstoffen
Strengere Gesetze gefordert
Zur Zeit läuft die Vernehmlassung für strengere Gesetze, die die Einfuhr von Jatropha & Co. aus der Dritten Welt in die Schweiz unterbinden sollen, sofern dies negative Auswirkungen zeitigt.

Studie warnt vor Jatropha-Anbau in Mosambik

Jatropha-Anbau in Mosambik
Eine neue Studie belegt: Agrotreibstoffe aus der Jatropha-Nuss verdrängen den Anbau von Nahrungsmitteln. Jatropha aus Mosambik soll in der geplanten Biodiesel-Anlage von Bad Zurzach verarbeitet werden. Mehr»
Ölpalmen Kolumbien
Treibstoffe aus Pflanzen verschärfen den Hunger
Weltweit werden auf immer mehr landwirtschaftlichen Flächen Ölpalmen, Zuckerrohr oder die ölhaltige Nuss Jatropha angebaut, um Ethanol oder Diesel zu produzieren. Der Boom der Agrotreibstoffe ist laut einer Weltbankstudie für bis zu 75 Prozent des enormen Anstiegs der Lebensmittelpreise verantwortlich. Zudem verlieren Kleinbauernfamilien und indigene Gemeinschaften ihr Land. Weiter»
Jatropha in Indien
Jatropha-Anbau in Indien
Die indische Regierung will bis 2017 den Agrotreibstoffanteil am nationalen Spritverbrauch auf 20 Prozent erhöhen. Für dieses ehrgeizige Ziel plant sie, riesige Flächen für den Anbau von Energiepflanzen zu reservieren. Weiter»
Palmölplantage in Kolumbien
Weltbank: Agrotreibstoffe schuld an der Hungerkrise
Eine Studie der Weltbank zeigt, dass Agrotreibstoffe die Hauptursache für die
Hungerkrise sind. Weiter»
Palmölarbeiter in Kolumbien
“Wir können die Palmen nicht essen”
Im Norden Kolumbiens sind hunderte von Bauernfamilien von Hunger und Vertreibung bedroht. Der Grund ist die massive Ausdehnung der Palmölplantagen zur Produktion von Treibstoff. SWISSAID unterstützt die Campesino-Gemeinschaften im Kampf um ihr Land und fördert Alternativen zur Palmöl-Monokultur. Weiter»
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Punktuelle Nachrichten
Kolumbien: Vertreibungen wegen Palmöl-Plantagen
120 Familien aus Las Pavas wurden vom Palmöl-Multi Daboon vertrieben. SWISSAID leistet Nothilfe. Report aus Mainz widmete der Vertreibung eine Sendung (März 2010).
Schweizer Parlamentarier in Kolumbien
Die Parlamentarier Carlo Sommaruga und Robert Cramer sowie SWISSAID-Präsident Rudolf Rechsteiner informierten sich vor Ort über die Agrotreibstoffproduktion. Zum Reisebericht von Rudolf Rechsteiner»

Dokumente:
Bildbeschreibung

SWISSAID-Position zum Thema Agrotreibstoffe