Abbau von Rohstoffen

Vom Abbau der Bodenschätze - sei es Erdöl, Gold oder Phosphat - profitieren die andern. Die lokale Bevölkerung hat häufig bloss den Schaden. SWISSAID stärkt daher die Gemeinschaften, damit diese vom Reichtum unter der Erde profitieren und der Schutz der Umwelt nicht zu kurz kommt.
Mehr Transparenz für Erdöl- und Bergbaueinnahmen
Niger besitzt einen enormen Reichtum an Bodenschätzen – Uran, Gold und Erdöl. Und dennoch lebt seine Bevölkerung in bitterer Armut. Unabwendbares Schicksal? Nein, sagen die von SWISSAID unterstützten Organisationen.
Für umweltfreundlichen Abbau der Bodenschätze
Guinea-Bissau soll es anders ergehen als den Nachbarländern: Organisationen der Zivilgesellschaft machen mit Erfolg Druck auf die Regierung, damit der Abbau der Bodenschätze weder dem Mensch noch der Umwelt schadet.
Rohstoffplatz Schweiz: Die Schweiz muss Verantwortung übernehmen
Ein globaler Transparenz-Standard für den Rohstoff-Sektor entsteht. Und die Schweiz als grösster Rohstoff-Handelsplatz der Welt muss sich damit auseinandersetzen. Diese Einschätzung teilten alle ReferentInnen von zwei ausverkauften SWISSAID-Tagungen in Bern und Genf. Bloss : Über die Art und Weise der Regulation des Sektors gingen die Meinungen auseinander. Für SWISSAID ist klar. Die Schweiz muss Verantwortung übernehmen und im Rohstoff-Bericht einen Fahrplan vorlegen, der einen geschickten Mix aus gesetzlich bindenden und freiwilligen Massnahmen umfasst.
Podiums-Veranstaltung: Was tut die Rohstoff-Grossmacht Schweiz?
Licht ins Dunkel bringen: Derzeit ensteht ein globales Regelwerk für mehr Transparenz im Geschäft mit Rohstoffen. Doch dazu muss auch die Schweiz als wichtigster Rohstoff-Handelsplatz der Welt ihren Teil beitragen. SWISSAID organisiert hierzu am 16. und 17. Januar in Genf und Bern zwei Tagungen.
Ohne Ihre Petitions-Unterschrift...
... schaffen wir die 100 000 nicht! Die Kampagne Recht ohne Grenzen ist im Endspurt, um für die Petition 100 000 Unterschriften zusammen zu bringen. Die Forderung: Internationale Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen auch im Ausland die Menschenrechte und die Umwelt achten müssen.