Hunger und Landwirtschaft

Mensch und Natur profitieren: Dank modernen, günstigen und ökologischen Anbaumethoden sowie angepasstem Saatgut gelingt es, naturnah zu produzieren und die Bodenfruchtbarkeit zu steigern. Das bedeutet mehr Nahrung und weniger Hunger.
Kleinkredite für Jugendliche: Silberstreifen am Horizont
Ein Leben in Armut und ohne Aussichten – das war einmal. Für die Jugendlichen in Nicaragua, die über SWISSAID Darlehen erhalten haben und so einkommenssteigernde Tätigkeiten aufnehmen konnten, zeichnen sich plötzlich Chancen auf eine erfüllte Zukunft ab.
Mit Bio aus der Schuldenfalle
Die Umstellung auf biologischen Landbau hat indischen Bauernfamilien zu einem Leben in Würde und ohne Hunger verholfen. Nun geht es darum, die Vermarktung der Produkte zu verbessern.
Bestes Hilfsprojekt für verarmte Bauernfamilien: Indische Partnerorganisation räumt Preis ab
Unser indischer Partner, das Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft in Hyderabad, hat für seine Arbeit gegen das Hungerelend der Landbevölkerung einen renommierten Preis erhalten. SWISSAID gratuliert zum Erfolg.
Gemüsegärten am Rande der Wüste
Mehr Land besser nutzen − das ist das Ziel der Kleinbauern. Auch mutige Ideen haben hier Platz: zum Beispiel Gemüseanbau und Tier-Apotheken.
Investieren in die Zukunft
Frauen haben im Tschad wenig zu sagen. Dabei leisten sie Grosses für das Überleben ihrer Familien. SWISSAID fördert die Eigeninitiative gezielt und kann schon einige Erfolge verbuchen.
Bio-Zwiebeln, ein wirksames Rezept gegen den Hunger
Eigentlich absurd: Obwohl die Gegend fruchtbar ist, sind in Guinea-Bissau fast nur Import-Zwiebeln aus Senegal und Holland erhältlich. Dabei hat der Eigenanbau ausschliesslich gute Seiten: Er ist ein wirksames Mittel gegen den Hunger und bringt den Familien dringend benötigtes Bargeld.
„Die Krisen rücken uns auf den Leib“
Immer mehr Menschen, immer weniger zu Essen, so lautet das erschreckende Fazit. Doch die Menschen in Birni N’Gaouré im Niger lassen sich nicht unterkriegen. Mit der Hilfe von SWISSAID geben sie Gegensteuer – und verbessern ihr Leben Schritt für Schritt.
Knoblauch und Seife schützen vor Schädlingen
Kleinbauern ernähren die Welt – haben aber oft selber nicht genug zu essen. Mit der Ausbildung in ökologischem Landbau soll sich das ändern. Die von SWISSAID unterstützte Organisation TOAM führt Bauerngruppen in der Region Mtwara, Tansania, in die Methoden naturnaher Landwirtschaft ein.
Willkommene Steuern auf Grossvieh
Ohne Steuern fehlen den Gemeinden die Mittel für öffentliche Einrichtungen. Dieses Problem haben die Verantwortlichen der Gemeinde Koygolo mit innovativen und wirksamen Methoden gelöst. Dank der Unterstützung von SWISSAID.
Eine grüne und ökonomische Lunge für die kommenden Generationen
Die Bauern von Guinea-Bissau wollen ihren Wald schützen, der für Cashew-Monokulturen immer weiter abgeholzt wird. SWISSAID packt mit an.
Dank Saatgutbanken und lokalem Wissen sichern Bauernfamilien nicht nur ihre Ernährung, sondern auch die biologische Vielfalt.
Mit Fruchtbäumen gegen den Klimawandel
Wenn der Regen ausbleibt, zum falschen Zeitpunkt oder in ungewöhnlichen Mengen niederprasselt, dann ist die Ernte gefährdet – und damit das ganze Leben. Die Bauern und Bäuerinnen im bergigen Hinterland von Matagalpa, Nicaragua, suchen gemeinsam mit SWISSAID nach Lösungen, um dem Klimawandel zu trotzen. Mit Erfolg.
Erbsen und Bohnen sind keine Peanuts: Wie Kleinbauern der Armut trotzen
Drei Viertel der tansanischen Bevölkerung sind Bauern. Viele sind extrem arm. Ihr Einkommen und ihre Ernährung, kurz: ihr ganzes Leben – hängen direkt von der Ernte ab. Der Anbau von Hülsenfrüchten soll den Familien Nahrung und Einkommen sichern.
„Pachamama ist grosszügig – wenn wir sie gut behandeln!“
Pachamama, die personifizierte „Mutter Erde“ und Göttin der Fruchtbarkeit, wird in den Anden Ecuadors hoch verehrt. Sie schenkt Leben in jeder Hinsicht, zum Beispiel in Form reicher Ernten. Allerdings müssen die Bauern die Böden dazu gut hegen und pflegen. SWISSAID unterstützt sie dabei.
Kardamom, die feine Alternative
Der Anbau von Kardamom bietet vielen Bauernfamilien in Kolumbien einen Ausweg aus der Kaffee-Misere. Dabei ist das Gewürz in der kolumbianischen Küche nicht heimisch. Es wird in grossem Stil exportiert.
Ein Start-up im Anden-Dorf: Gar nicht hinterwäldlerisch
Ein kleiner Stand am Dorfmarkt mit dem immer gleichen Angebot, das war einmal: Neu schreiben die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im ecuadorianischen Hochland einen Businessplan und verkaufen ökologische Produkte dank ihrer gemeinsamen Vermarktungsorganisation bis in die Hauptstadt.
Damit die Arbeit Früchte trägt
Die Landbevölkerung im Gliedstaat Kachin in Myanmar hat es nicht leicht: Die Felder geben wenig her und teure Kredite treiben die Bauern immer tiefer in die Schuldenfalle. Bäuerinnen und Bauern berichten, wie sie dank SWISSAID über die Runden kommen.
Nachwuchs im Schweinestall: Immer mehr Familien erhalten ein Glücksferkel
Der Konflikt zwischen der burmesischen Armee und der Kachin Independance Army erschwert die Umsetzung von SWISSAID-Projekten im Norden Myanmars. Doch es gibt auch Lichtblicke: Dank erfolgreicher Tierzuchtprojekte erhalten immer mehr Bauernfamilien eine neue Existenzgrundlage.
Korn um Korn zum Erfolg
Armut, Dürre und Bodenerosion zwingen seit Jahren viele Bauern im Niger zur Flucht in die Stadt, während die Frauen und Kinder auf dem Land zurückbleiben. Anstatt jedoch den Kopf in den Sand zu stecken, schlossen sie sich zusammen und machten die Wüste fruchtbar. Ein Projekt, das Schule macht.
„Reden kocht keinen Reis“
„Reden kocht keinen Reis“, besagt ein asiatisches Sprichwort. Doch manchmal widerlegt die Gegenwart alte Weisheiten: Wie es armen Bauernfamilien in Myanmar (Burma) durch Selbstinitiative, Diskussionsrunden und Durchhaltevermögen gelang, satt zu werden. Eine Erfolgsgeschichte.
Wie das Vieh die Gemeindekasse füllt
DIe Gemeinde Harikanassou im Niger hat die Hausaufgaben gemacht und ein kommunales Entwicklungs-programm ausgearbeitet. Doch fehlen − noch − die finaziellen Mittel zur Umsetzung. Eine simple, aber effiziente Idee soll das ändern: ein Zaun um den Viehmarkt.
Indiens Wald ist eine Goldgrube, denn er birgt wertvolle Produkte. Mit Hilfe von SWISSAID haben sich Adivasi-Dörfer das Recht erkämpft, ihren Gemeindewald auf eigene Rechnung zu nutzen. Seither erzielen sie auf dem Markt höhere Preise für Bambus oder Waldfrüchte, und die Angst vor dem Hunger gehört der Vergangenheit an.
Höheres Einkommen für 2000 Haushalte - dank Linsenmühle
Die indische Landwirtschaftspolitik mit ihrem Fokus auf Exportgüter hat vielen Bauern in der Region Vidarbha das Genick gebrochen. Der Umstieg auf biologischen und gentechfreien Anbau hat bereits rund 50'000 Bauern aus der Schuldenfalle geführt. Jetzt möchte die Yuva, Partnerorganisation von SWISSAID mit einer Linsenmühle den Erlös steigern und den Markt erweitern.
Der amerikanische Traum, made in Tansania
Im Süden Tansanias setzen Tausende Kleinbauern wieder auf Cashew-Nüsse - dank einer eigenen Fabrik und Weiterbildung bringen sie es auf einen grünen Zweig. Ihre Bioprodukte mit Fair-Trade-Label landen in den Supermarktregalen in Deutschland.
Ohne Umweltschutz kein Wasser
Die Bauernfamilien in den Anden Ecuadors leiden Hunger, weil ihre kleinen Felder zu wenig hergeben. Moderne ökologische Anbaumethoden, Bewässerung und der Schutz der Hochebenen schaffen eine bessere Zukunft.
Ohne Wasser geht gar nichts
In einer der ärmsten Gegenden Ecuadors, in Teilen der Provinz Chimborazo, bauen die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit Hilfe von SWISSAID Wasserversorgungen und setzen auf Misch- anstatt Monokulturen.
Geschäft oder Job?
Unter schwierigsten Bedingungen suchen Jugendliche an der Pazifikküste Kolumbiens einen Weg in eine bessere Zukunft. SWISSAID unterstützt sie dabei.
Honig für Schuluniformen
In Kolumbien ist der Honig häufig verunreinigt. Die Ureinwohner, die in der Nähe der Karibik Honig produzieren, machen es besser. Der reine Honig ist dunkel, flüssig und schmeckt sehr aromatisch.
Bienen und Bambus für die Ärmsten
Trotz eines durchschnittlichen Landbesitzes von 2,8 Hektaren sitzen viele Bauernfamilien in Nicaragua vor halbleeren Tellern. Hohe Produktionskosten, schwankende Preise und der Klimawandel bedrohen ihre Existenz jeden Tag aufs Neue.
„Wir haben jeden Tag etwas zu Essen auf dem Tisch“
Bauer Pablo Cruz und seine Familie haben endlich genug zu essen - dank Biolandbau und harter Arbeit. Und auch Cristina, seine Frau, hat neuerdings ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.
Mit Bio-Landbau gegen Schläge
Warum sind die Bauernfamilien rund um Jucuapa in Nicaragua so arm? Die Bauern und Bäuerinnen führen ihre Situation vor allem auf die unregelmässigen Regenfälle und die abnehmende Bodenfruchtbarkeit zurück. Hier setzt SWISSAID an. Zudem wird den Bäuerinnen – und damit auch den Bauern – ein Ausweg aus der Spirale von Armut und häuslicher Gewalt aufgezeigt.
Mangelernährung soll im Niger zum Fremdwort werden
Für die Tuareg-Gemeinde Bibiyergou wird es wegen der vordringenden Sahara von Jahr zu Jahr schwieriger, ausreichend Boden für die Landwirtschaft urbar zu machen. Mit neuem Wissen und Getreidebanken unterstützt SWISSAID die lokalen Behörden im Kampf gegen die Mangelernährung.
Mit Brunnen das Leben verbessern
Zuerst kein Regen, dann zu viel - Folge: Hunger. Verschont blieben Bauernfamilien, die Gemüsegärten angelegt hatten. Der Bau weiterer Brunnen ist geplant.
Das Geschäft mit den Karité-Seifen läuft wie geschmiert
In den ärmsten Regionen im Süden des Tschad verdienen viele Frauen ihr Geld mit dem Sammeln von Karité-Nüssen. SWISSAID hilft 9 Genossenschaften, aus den Nüssen Seife und Butter herzustellen und den Gewinn zu vervielfachen.
Frauen: gemeinsam sind sie stark
Grössere Ernten und besseren Marktzugang - das erhoffen sich die Bäuerinnen der Region Bula, die sich zu einem Verband zusammengeschlossen haben. SWISSAID unterstützt die engagierten Frauen in Guinea-Bissau, die sich in mehreren Dörfern für bessere Lebensbedingungen einsetzen.